Amanohara

die Welt liegt in Trümmern, wer wird sich um sie kümmern? Wer wird sie beherrschen? - deutschsprachiges Fantasy-RPG
 
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Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
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In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Hügelland nahe Saneyd

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Mei
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BeitragThema: Hügelland nahe Saneyd   Sa Jul 30, 2011 11:39 am

Das Gebiet, das allgemein nur Hügelland, Saneyder Hügelland, oder Hügelland nahe Saneyd genannt wird liegt südöstlich von Saneyd auf der Hidari-Ebene. Die Landschaft bietet eine Vielfalt an Formen, von kleinen Hügeln mit saftigen Wiesen bis hin zu richtigen Bergen im Nordosten. Im Süden und Osten ist es durch den Majora-Wald begrenzt, im Nordosten durch ein kleines Mittelgebirge. Im Norden und Südosten verliert sich die Hügellandschaft irgendwann in ebeneren Gefilden, die in diesen Teilen eine natürliche Abgrenzung bilden.
Das Hügelland ist von strategischer Bedeutung, da die Haupthandelsroute von Saneyd nach Lenadur hindurchführt und die einzigen Alternativen die Route durch den unsicheren Majora-Wald, oder der Umweg am Krater vorbei sind.
Die Gegend ist ziemlich dicht besiedelt, man findet vor allem Viehzucht und die dazugehörigen Handwerke vor, aber die Bewohner haben es auch verstanden die Hügel für den Ackerbau urbar zu machen. An der Handelsstrasse haben sich inzwischen sogar größere Siedlungen gebildet, die sich oftmals selbst regieren.
Der Reichtum der Hügellande hat jedoch auch Plünderer und Banditen angelockt, die ihr Stück vom Kuchen wollen, deshalb sollte man es sich zweimal überlegen, ob man von der gut gesicherten Handeslroute abweicht.
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Mei
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   Do Aug 04, 2011 10:47 pm

Nach einigen Stunden mühsamen Ritt durch den Majora-Wald hatten sie schließlich das Hügelland erreicht, in dem das Dorf Eneswe lag. Er hatte seinem Pferd einen kleinen Galopp über die sanft geschwungenen Hügel gegönnt, mit der Begründung er wolle schauen, wann sie die Straßen erreichen würden. Das Pferd war sichtlich erfreut über den Auslauf, der Weg durch den Wald im Schritttempo hatte es offenbar sehr gelangweilt, so dass es nun ausgelassen über die Wiesen rannte, wobei Mei ihm in gewissem Maße auch Freiheiten bezüglich der Wegewahl lies, es aber stetig nach Osten lenkte, wo die Straße sein musste.

Tatsächlich lag diese Straße nun vor ihm, wie eine Schlange, die sich durch die grüne Landschaft wand, Pflastersteine als Schuppen und ohne ein erkennbares Ende. Er stand auf einem Hügel, von dem aus er die Umgebung gut überblicken konnte und hatte soeben Beoris und Daewyn durch ein Winken zu verstehen gegeben, dass sie kommen sollten, er hätte die Straße gefunden. Von hier aus würde Beoris sie weiter führen, da dessen Karte vermutlich genauer war, als seine grobe Peilung und man ein Dorf hier in der Gegend ziemlich leicht um wenige hundert Meter verpassen konnte, wenn es ungeschickt hinter einem größeren Hügel versteckt liegt. Sein Pferd hatte inwzischen mit Grasen begonnen und Mei genoss die Aussicht. Überall um ihn herum erstreckte sich eine fruchtbare Hügellandschaft, unterwegs waren sie an zahllosen Schaf- und Kuhherden vorbeigekommen, an kleinen Ortschaften, die sich in die Mulden zwischen den Hügeln schmiegten und an Bachläufen, die das Land durchzogen. Die Straße hob sich sofort von diesem natürlichen Idyll ab. Er konnte den Lärm der Händlerkarren, das Geschrei um den Vorrang und das Klirren der Waffen der Eskorten bis auf seinem Hügel weit über dem geschehen hören. Vor allem die überall presenten Söldner, die für die Sicherheit der Karawanen zuständig sind, riefen einem ins Bewusstsein, dass diese Gegend, so schön sie auch war, allerhand Gefahren beherbergte. So dienten die Palisaden um viele Dörfer nicht nur dazu das Vieh drinnen zu behalten und die verkohlten Überreste von Wagen, die meinten eine Abkürzung nehmen zu müssen taten ihr übriges.

Daewyn und Beoris hatten inwischen aufgeschlossen; "Wie ihr sehen könnt haben wir die Straße erreicht, ich übergebe hiermit die Führung unserer kleinen Reisegruppe an Beoris, in der Hoffnung, dass man ihm nicht nur das Kämpfen, sondern auch das Kartenlesen beigebracht hat." Zwinkernd lenkte er sein Pferd an Beoris vorbei hinunter zur Straße, der rasante Ritt und die schöne landschaft hatte ihn in eine sehr gute Stimmung versetzt.
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Beoris
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   Do Aug 11, 2011 5:53 pm

Er beobachtete, wie Mei seinem Pferd gestattete, die Freiheit der Hügel zu genießen. Da es erst vor kurzem in seinen Besitz gelangt, war die Abstammung und Ausbildung des Pferds nicht zu bestimmen. Allerdings schien es nicht unbedingt überhaupt jegliche Ausbildung genossen zu haben, so ausgelassen wie es über die Wiesen trabte. Sein eigenes Ross war viel geduldiger, dennoch spürte Beoris, dass es ebenfalls den langen Ritt durch den Wald nicht gemocht hatte. Als Mei auf einem der Hügel angelangt war, wurde er deutlich langsamer und blickte auf der anderen Seite hinab. Dann winkte er ihnen und sah wieder auf die andere Seite des Hügels. Er war nun stehen geblieben und ließ sein Pferd gemütlich grasen. Offenbar hatte er gefunden wonach er suchte. Beoris erlaubte nun auch seinem eigenen Pferd einen strammen Galopp und schloss zu Mei auf.
Tatsächlich lag unter ihnen die Straße, die sie gesucht hatten, die schnellste Verbindung zwischen Saneyd und Lenadur. Die Straße war gut ausgebaut, vermutlich sorgten die Siedlungen an ihrem Rand dafür, denn diese Straße war ihre Lebensader. Ohne sie wären die Städte und Dörfer vermutlich nicht halb so groß, denn wer brauchte schon Söldner und Wirte in solch großer Zahl, wie es sie hier gab, wenn keine Reisenden kamen um ihre Dienste zu beanspruchen. Zudem gab es nch viele Handwerker, die sich auf die Bedürfnisse von Händlern und Reisenden sowie deren Eskorten eingstellt hatten. Doch vermutlich gab es ebensoviele Räuberlager wie es Döfer gab. Dank der vielen Hügel war es einfach unmöglich, sie alle ausfindig zu machen. Was allerdings niemand wollte, denn außerhalb der Siedlungen gab es niemanden der für Ordnung sorgte, mit Ausnahme der Söldner, die ihren Hals aber nicht leichtfertig riskieren wollten. Man konnte auch teilweise die Überreste der Törichten sehen, die versucht hatten einen anderen Weg als diese Straße zu nehmen. Nein, diese Gegend war alles andere als ungefährlcih. Und Beoris bezwifelte auch, dass man weit ab der Straße viele Dörfer finden würde.
Er kramte seine Karte aus den Satteltaschen und besah sie sich.
Dann sah er auf um sich zu orientieren.
"Gut... Hinter uns ist der Majora-Wald, also sehen wir gerade in nördliche Richtung... Wir sind etwa hier... Also müssen wir nach rechts..." murmelte er, verstaute die Karte wieder in der Satteltasche und verkündete noch einmal lauter:
"Wir müssen einige Kilometer nach rechts. Das Dorf liegt direkt an der Straße, es ist die erste Ansiedlung, nachdem wir Landana durchquert haben. Eine etwas größe Stadt, die leicht zu erkennen sein wird, da die Straße mitten durch sie hindurch führt."
Doch er war sich nicht sicher ob Mei überhaupt zugehört hatte. Gut gelaunt wie er ihn noch nicht erlebt hatte war er schon auf die Straße zugeritten. Er warf Daewyn einen amüsierten Blick zu, dann folgte er ihm und wandte sich, sobald er die Straße erreicht hatte, in die richtige Richtung. Die Straße führte an einer Stelle um einen größeren Hügel herum, den sie mit ihren Pferden allerdings leicht überqueren konnten und womit sie einige Zeit sparen konnten. Allerdings war er nicht sicher, ob das ratsam war, denn ein wenig abseits der Straße stieg schwarzer Qualm wie ein Mahnmal von einem verkohlten Karren auf. Eine Warnung die Straße nicht zu verlassen. Doch sie waren alle gute Kämpfer und konnten das womöglich sogar riskieren. Am besten wäre es wohl, sie einfach zu fragen, wenn es soweit war.
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   Fr Aug 12, 2011 9:10 pm

Sie waren schon ziemlich lange unterwegs gewesen, bis Mei anhielt und ein Zeichen gab. Der Ritt war für Daewyn anfangs nicht gerade angenehm gewesen, wobei man sagen musste, dass sie schon zuvor so ihre Probleme mit dem Reiten hatte. Sie war sich das Reiten schlicht und einfach nicht gewöhnt und so hatte ihr schon zu beginn vor dem langen Ritt gegraut. Sie merkte jedoch, dass es allmählich besser ging und sie sich dem Rhythmus des Pferdes angepasst hatte. Sogar der schnelle Ritt, der über die Hügel verlief, hatte sie gemeistert und sie war sichtlich mit ihrer Leistung zufrieden. Sie wusste nur nicht, wie es wohl aussehen würde, wenn sie wieder vom Pferd abstieg...

Wie dem auch sei, Mei hatte die Strasse gefunden und es war offenkundig, weshalb Handelskarawanen meist von Söldnern begleitet wurden. Diese Gegend sah nicht gerade vertrauenserweckend aus. Sie blickte sich aufmerksam um, konnte aber keine Gefahr entdecken - oder zumindest noch nicht.
Der Wind hatte zugenommen und wehte ihr die langen schwarzen Haare ins Gesicht. Sie hatte es aufgegeben, sie irgendwie zu bändigen, da sie so oder so gleich wieder herumflogen.
Sie beobachtete Beoris, wie er mit gerunzelter Stirn die Karte las und schliesslich die nächsten Weganweisungen gab. Mei zwinkerte... moment, er zwinkerte? und ritt bereits los, während Beoris das Zwinkern wohl auch aufgefallen war und Daewyn anlächelte. Sie lächelte zurück und folge Beoris, der Mei hinterherritt.

Wie eine Bestätigung ihrer Gedanken entdeckten Daewyns Augen nach einiger Zeit eine schwarze Rauchsäule. Da sie annahm, dass die beiden dies schon bemerkt hatten, deutete sie nicht darauf. "Es scheint wirklich nicht ratsam zu sein, die Strasse zu verlassen. Ich wäre dankbar, wenn wir uns nicht auch noch mit Räubern auseinandersetzten müssen... die letzten Tage waren schon genug turbulent. Wie lange wird der Ritt bis zum Dorf dauern?" fragte sie an Beoris gwandt.
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   Sa Aug 13, 2011 2:02 pm

Beoris konnte Karten lesen, er hatte es nicht bezweifelt, auch wenn er damit in seinem Stand wohl allein auf weiter Flur war. Er selbst hatte schon von einem Grafen gehört der in der Meinung gegen den Feind zu ziehen alle seine Ländereien und Festungen entblößt hat und das nur weil er die Karte falsch herum gehalten hatte, was aber weder ihm noch einem seiner Berater auffiel, da keiner von ihnen des Lesens wirklich mächtig war. Vermutlich war es in den großen metropolen anders, aber auf dem Land waren die Adelsleute meisten genau so dumm, wie die Bauern über die sie herrschten, nur gewalttätiger. Er vermutete, dass ein Großteil der hier im Umland begangenen Überfälle von Raubrittern begangen wurden, die ihren Sitz ganz in der Nähe hatten und so versuchten ihr Einkommen aufzubessern, was erklären würde warum so viele Karren, abe ros wenige Dörfer brannten.

Er war wenige Meter vor Daewyn und Beoris geritten, hatte sich aber, als sie die Straße erreicht hatten zurückfallen lassen, sodass sie nun alle wieder nebeneinander ritten. Er bemerkte, wie Beoris auf einen flachen, dafür aber sehr breiten, Hügel etwas vor ihnen schaute, die Straße schwenkte weiträumig um den Hügel herum, was sie ein wenig Zeit kosten würde, das wusste Beoris offensichtlich auch und er spielte wie es schien mit dem Gedanken einfach darüber zu reiten. Er hielt das für eine äußerst dumme Idee.
Aber Daewyn äußerte bereits den Wunsch auf der Straße zu bleiben. Pb sie die selben Beobachtungen an Beoris machte wie er selbst, oder ob es das war, was man gemeinhin weibliche Intuition nannte wusste er nicht. Das war aber auch egal, sie hatte sich richtig entschieden.
"Daewyn hat Recht. Hier ist nicht der richtige Ort um seine Stärke zu beweisen, oder das Schicksal auf die Probe zu stellen, das sind keine lumpigen Straßenhunde wie die, die wir in Lenadur getötet haben und ich habe keine große Lust auf einer Lanze zu enden, wir sollten die Straße wirklich nicht verlassen. Außerdem bist du der einzige von uns, der wirklich für einen Kampf in diesem Gelände und zu Pferde ausgebildet ist...mal abgesehen von den 100 Söldnern hier auf der Straße."

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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   So Aug 14, 2011 10:12 am

Noch bevor er ein Wort gesagt hatte, widersprachen beide seiner Begleiter einer Abkürzung des Weges über den Hügel. Als könnten sie seine Gedanken lesen.
"Nun, ich denke wir werden nicht mehr lange brauchen. Vielleicht 10-15 Minuten... Landana liegt praktisch direkt hinter diesem Hügel dort. Und danach ist es nicht mehr sehr weit, unser Ziel liegt so nah, dass man es fast als Vorort bezeichnen könnte. Die Stadt ist auf die Reisenden spezialisiert, das Dorf auf die Stadt. Ihr glaubt nicht, was man als Sohn eines Adeligen alles lernen muss..." setzte er grinsend hinzu.
Sie erreichten den Hügel und wandten sich nun nach links, der Straße weiter folgend. Auch wenn er nicht sicher war, dass dort oben tatsächlich Gefahr lauerte. Wagen konnten den Hügel nicht überqueren und die Reisenden, die es wagten, waren nrmalerweise mit Sicherheit nicht so kampfstark wie sie. Wenn überhaupt lagen dort nur wenige Männer auf der Lauer. Aber egal, wenn sich Daewyn und Mei dann besser fühlten. Sie kamen en einem Dorf vorbei, das zwar keine Mauern hatte, aber trotzdem so gebaut war, dass man es gut verteidigen konnte. Offenbar kamen die Räuber auch mal in die Dörfer.
Nach einigen Minuten hatten sie den Hügel umquert und vor ihnen lag nun eine ahnsehnliche Stadt, deren hohe Steinmauern jedem Reisenden ein Gefühl der Sicherheit gaben. Hier war auch eine Hochburg der Söldner. Wer bisher noch keine Wachen angeheuert hatte, hatte genug gesehen, um zu lernen, das er viel Glück gehabt hatte. Außerdem füllten einige Händler hier ihre dezimierten Mannschaften wieder auf. Sie erreichten das Tor. Die Straße führte schnurgerade durch die Stadt, da Landana nach der Straße gebaut wurde. Hier sah man vor allem Wirtshäuser. Vermutlich gab es in der restlichen Stadt kein einziges, so viele wie sich hier befanden.
"Wir sind so gut wie da." Meldete er nun seinen Begelitern.
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   Di Aug 16, 2011 2:33 pm

Daewyn war froh, dass sich auch Mei dafür aussprach, auf der Strasse zu bleiben und nickte ihm bestätigend zu. Beoris erwiderte nichts und so nahm Daewyn an, dass er nichts dagegen hatte. Was man jedoch als Adeliger alles lernen musste, wollte sie sich nicht vorstellen.

Sie zogen an einem Dorf vorbei und Daewyn beobachtete das Treiben. Die Bewohner wiederum beäugten auch die kleine Reisetruppe, erst misstrauisch, dann langsam das Interesse verlierend. Schon bald kamen die nächsten Gebäude näher und nebst vereinzelten Bauernhöfen erspähten sie die Stadt.
Schon früh konnte man Essensgeruch wahrnehmen, untermalt von dem üblichen Müll und Unrat der überall zu finden war. Die Haupthandelsstrasse war von dieser Art Dreck jedoch befreit worden.
Während die drei durch die Stadt ritten, blickte sich Daewyn ein wenig um. Es gab viele Einkaufsgelegenheiten hier, so könnte man beispielsweise die Essvorräte aufstocken. Da sie jedoch gut ausgerüstet waren, mussten sie nirgends Halt machen. Die Stadt war ein wenig in die Länge gezogen, aber da es mit Lenadur oder einer ähnlich grossen Stadt nicht vergleichbar war, erblicket sie schon bald das Tor, das sie aus der Stadt hinaus führen würde.

out: weiss nicht, worüber ich daewyn sprechen lassen soll^^'
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   Mi Aug 17, 2011 3:45 pm

Landana war wie alle anderen Städte auch, schmutzig, stinkend und laut, wobei sich der Unrat auf die abzweigenden Seitengassen zu beschränken schien, die Hauptstraße wurde offenbar nach besten Kräften sauber gehalten, zwar ein Ding der Unmöglichkeit bei den tausenden Tieren die hier pro Tag durchkamen, aber der Gestank hielt sich tatsächlich in Grenzen und die Pferde standen auch nicht bis zu den Fesseln in Mist, wie er wohlwollend bemerkte. Die Abwesenheit des Gestanks wurde aber durch den Lärm kompensiert; schreiende Fuhrleute, Rinder, Schweine, Gänse, ratternde Marktkarren, fluchende Södner, Verkäufer die lautstark ihre Waren feilboten, irgendwelche Ausrufer die etwas ausriefen und so weiter vermischten sich zu einer einzigartigen Klangkulisse, die aber trotz der Einzigartigkeit nicht wirklich zu begeistern vermochte.

Der Ritt durch die Stadt getaltete sich ziemlich ereignislos, er registrierte nur, dass Landana eine eigene Stadtwache haben musste, denn an jeder Abzweigung standen 4-5 bewaffnete Männer mit dem schachbrettähnlichen Wappen der Stadt darauf, die ihre Blicke über die Reisenden schweifen ließen und auch mal die ein oder andere zerlumpte Gestalt zurück in die Seitenstraßen beförderten. Als er sah wie ein Trupp Wachen einen jungen Mann verprügelte, der offensichtlich einem reichen Herren die Geldbörse gestohlen hatte, was Mei daran fetsmachte das besagter Herr daneben stand und abwechselnd wohlwollende Blicke auf die Börse und den Geprügelten warf, fragte er Daewyn: "Konntest du gut leben? Vom stehlen meine ich?"
Da sie allerdings kurz nach der Frage das Stadttor passierte erwartete er keine schnelle Antwort und nachdem alle Wachen außer Hörweite sein mussten fuhr er fort: "Du scheinst keine einfache Beutelschneiderin zu sein nach dem was du uns offenbart hast. Lohnt sich das Einbrechen, ich kann mir denken, das man Diebesgut nicht so leicht an den Mann bringen kann?"
Tatsächlich hatte er selbst sich schon oft überlegt etwas mitgehen zu lassen, wenn er bei seinen Opfern im Haus war, aber da er keinen Hehler kannte hatte er das Risiko bisher immer für zu hoch gehalten und es sein lassen.
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   Do Aug 18, 2011 1:34 am

Der Geruch fiel ihm kaum auf, er war daran gewöhnt. Doch fiel ihm auf, dass die Stadt, abgesehen von einigen großen Hauptstraßen, fast ausschließlich aus kleinen dunklen Gassen zu bestehen schien, in die man offenbar allen Dreck der großen und erstaunlich sauberen Straßen gekehrt hatte. Auch schienen Söldner oft Probleme zu machen, denn es gab mindestens so viele Wachen wie Söldner. Wahrscheinlich stand alles, was die Stadtwache aufbieten konnte, hier Wache. Er mochte sich nicht vorstellen, wie der Rest der Stadt aussah. Vermutlich lebte ein nicht zu unterschätzender Anteil der Bewohner Landanas von ungesetzlichen Einkommensquellen. Während er sich das überlegte waren sie fast am anderen Ende der Stadt angelangt. Mei schien Ähnliches wie er gedacht zu haben, der Frage nach zu urteilen, die er Daewyn stellte. Die Antwort musste allerdings warten, da sie die strengen Blicke der Wachen über sich ergehen lassen mussten, als sie die Stadt wieder verließen. Vor dem Tor fügte er seiner Frage eine weitere hinzu. Beoris lauschte interessiert, während sie noch eine kleine Weile ritten. Dann lag das Dorf auch schon vor ihnen. Er verlangsamte sein Tempo und bog von der großen Straße auf einen kleinen Feldweg, der in das Dorf führte.

tbc: Eneswe
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   So Aug 21, 2011 7:16 pm

Noch während sie sich in der Stadt befanden, stellte Mei eine Frage an Daewyn, die etwas ungelegen kam. Erst hatte sie Mei ein wenig verwirrt angeschaut, da er die Wachen ebenfalls bemerkt haben musste, beliess es jedoch darauf, zu schweigen. Es war nicht gerade der Ort, um über illegale Lebensweisen zu sprechen, schon weil auch Daewyn aufgefallen war, wie die Wache gerade einem Dieb das Leben schwer machten. Er kämpfte doch nur ums Überleben, verdammt noch mal, aber er war dumm genug gewesen, um sich erwischen zu lassen.

So musste sich Mei erst ein wenig gedulden, bevor er eine Antwort erhielt. Die nicht gerade sympathische Stadt hatten sie gerade hinter sich gebracht, als er seiner Frage noch etwas hinzufügte. "Du scheinst keine einfache Beutelschneiderin zu
sein nach dem was du uns offenbart hast. Lohnt sich das Einbrechen, ich
kann mir denken, das man Diebesgut nicht so leicht an den Mann bringen
kann?"
Auf seinen Kommentar konnte sie nur nicken. "Es ist tatsächlich nicht gerade einfach, Diebesgut wieder zu verkaufen und für gewöhnlich lässt man darüber ein wenig Gras wachsen, bis man es einem Händlern verkauft. Das war auch bei uns der Fall, als wir mit dem einfachen Geldbörsenabschneiden aufhören musste." Sie bemerkte gerade, dass die beiden nicht unbedingt wussten, wer mit 'uns' gemeint war. Sie hatte sichtlich Mühe, sich zu überwinden, dies zu erläutern und sie trug dies auch nicht mit der gleichen nüchternen Stimme vor wie zuvor. "Als ich nach Lenadur kam war ich noch ein Kind und zudem verletzt, alleine wäre ich nie zurecht gekommen. Ael war bei mir und war mir nicht von der Seite gewichen. Mit seiner Hilfe erlernte ich das Stehlen schnell nachdem ich genesen war, doch die Menschen wussten mit der Zeit, vor wem sie sich in Acht nehmen müssen, weshalb wir nach gut zwei Jahren nicht mehr viel stehlen konnten. In dieser Zeit hatten wir auch immer mehr Probleme mit der Stadtwache, doch irgendwie schafften wir es immer, davon zu kommen. So kam es, dass wir uns an Einbrüche wagten. Wie du bereits erwähnt hast, war es schwierig, geeignete Händler zu finden, doch sobald man einen entdeckt hat, wird es einfacher." Mit der Diebesgilde wurde es noch einfacher - die Gegenstände wurden im Gildenhaus gelagtert, bis sie auf dem Markt verkauft werden können, und den Handeln übernehmen die eigenen Händler, sodass sich die Gilde in drei Aufgabenbereiche teilte - Die Administration, die Händler und die eigentlichen Dieben, zu denen Daewyn ebenfalls gehörte. Da diejenigen wie San, die sich um eine grundlegende Ausbildung der Neulinge kümmerten, meist zur Administration gehörten, wurden diese nicht seperat aufgezählt. Doch dies teilte sie ihnen nicht mit. "Um zu deiner eigentlichen Frage zurückzukommen: Seit den Einbrüchen hatte sich unser Lebensstandart ein wenig verbessert und heute führe ich ein angenehmes Leben und muss auf den Komfort eines eigenen bequemen Bettes nicht verzichten, was frührer nicht so war. Ich kann also gut damit leben." schloss sie ihre Erläuterung, nicht wie ihre bisherige Erzählung im Plural, sondern im Singular. Dass sie das Bett der Gilde zu verdanken hatte liess sie ebenfalls beiseite.
Da fiel ihr plötzlich etwas auf. Sie hatte das Haus von Mei gesehen und anscheinend war es nicht das Einzige, was ihm gehörte, aber was hatte Mei eigentlich in Lenadur zu suchen? Gut, als Auftragsmörder wurde er schon ein wenig herumgeschickt, aber dass er gleich einen Auftrag in Lenadur haben würde? Schliesslich gab es in Lenadur selbst auch Leute der gleichen Zunft, weshalb war also Mei dort? Sie hob sich die Frage für später auf, denn sie erreichten Eneswe.

tbc: Eneswe
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BeitragThema: Re: Hügelland nahe Saneyd   So Aug 21, 2011 8:34 pm

Er hörte Daewyn aufmerksam zu, allerdings war die Aussage "sobald man einen entdeckt hat wird es einfacher" weder hilfreich noch befriedigend, da er sich von der Kooperation mit einer echten Diebin ein bisschen mehr wertvolle Informationen erhofft hatte, aber er gab sich vorerst mit dieser Antwort zufrieden und schob den Gedanken an eine horizontale Diversifikation seines Betätigungsfeldes bei Seite. Vorerst.
Des weiteren fragte er sich wer zur Hölle Ael war, er konnte es nicht ausstehen, wenn Menschen ihm unbekannte Namen ohne Erklärung der Person in den Raum warfen, aber da diese Person offensichtlich wichtig für Daewyn war und er sich bereits beim Gespräch über ihren Vater einen Faux-Pas geleistet hatte behielt er alle Fragen für sich und begnügte sich mit einem "Ein bequemes Bett ist doch die angenehmste Belohnung für harte Arbeit".
Er vermutete aber, dass es dieser Ael war, den sie im brennenden Lenadur zu finden gehofft hatte, weiter vermutete er, dass sie ihr bequemes Bett mit eben jenem zu teilen pflegte, was das bequeme Bett vermutlich noch bequemer machte, wobei ihm auffiel, dass das letzte Ma, dass jemand sein Bett bequemer gemacht hat schon eine Weile her war, nämlich seit seiner leicht überstürzten Flucht aus Saneyd....
Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als sie das Dorf Eneswe erreichten.

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