Amanohara

die Welt liegt in Trümmern, wer wird sich um sie kümmern? Wer wird sie beherrschen? - deutschsprachiges Fantasy-RPG
 
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Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi

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Daewyn
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BeitragThema: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Mo Jan 24, 2011 7:08 pm

Dies ist das Gasthaus Ochsenkopf in Haneshi.

Haneshi ist eine Ansammlung von gut 60 Hütten und Häusern und befindet sich an der Handelsroute zwischen Lenadur und Saneyd.
Hier gibt es viele verschiedene Handwerker, die von den vielen Händlern, die tagtäglich ein und aus gehen, profitieren, da sie ihre Ware schnell verkaufen können.

Das Gasthaus Ochsenkopf ist eines von 3 Gasthäusern in dem Dorf, in denen sich hauptsächlich Händler aufs Ohr legen.
Es besitzt ganze 4 Stockwerke und hat den Ruf, eine gutbäuerliche Küche zu haben, bei der die Portionen nicht zu klein sind.
Ausserdem besitzt das Gasthaus 2 kleinere Abstellhäuser. Das eine wird als Stall für die Tiere benutzt, die die Waren der Händler ziehen, das andere wird gut bewacht, da sich darin die Waren einzelner Händler befinden.

Die Gaststube ist mit unzähligen Kerzen gut erleuchtet und es wird Wert auf Sauberkeit gelegt. Die Gäste unterhalten sich meist in einer gemässigten Lautstärke über die gewöhnlichsten Themen. Nicht selten finden hier auch Geschäfte zwischen den übernachtenden Händlern statt.

Beoris, Mei und Daewyn waren nach einem gut einstündigen Ritt endlich in Haneshi angekommen. Der Ochsenkopf war das erste Gasthaus, auf das sie getroffen waren und sah vielversprechend aus. Ausserdem hatte Daewyn nicht Lust, im Regen, der vor einer guten Viertelstunde eingesetzt hatte, weiterzureiten. Sie hatte zum Zeitpunkt des Regens ihren Mantel ausgepackt, der aber auch schon bald die Regenmassen durchgelassen hätte. Sie blickte zu ihren beiden Mitstreitern. "Was meint ihr, sieht doch gut aus?" Sie sprang vom Pferd und blickte auf das Schild über der Türe. Aus dem Gasthaus war reges Gemurmel zu vernehmen. Immer wieder kamen Leute heraus und welche gingen hinein. Daewyn bemerkte, dass die meisten eine Waffe bei sich trugen - Auch wenn es manchmal nur Dolche waren. Auch auf den Strassen hatte man etliche bewaffnete Personen entdeckt. Die Situation in Lenadur schien sich herumgesprochen zu haben, was sie allerdings nicht verwunderte.
Im Gegensatz zu Lenadur schien jedoch hier kein Kampf stattgefunden zu haben.
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Mei
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Di Jan 25, 2011 2:24 pm

out: ich spar mir jetzt mal den Post am Hain, da kommt nichts Gutes bei raus

in: pp: Ahorn-Hain

Seine beiden Begleiter hatten es auf einmal sehr eilig, deshalb war er plötzlich der letzte, der noch nicht auf seinem Pferd saß. Er war aufgesessen und sie waren ungefähr eine Stunde größtenteils schweigend nebeneinander hergeritten, bis schließlich die Lichter des Dorfes und das Dorf selbst in Sicht kamen. Er schätzte die Zahl der Hütten ab, auch wenn das schwer war, denn es war dunkel und hatte angefangen zu regnen. Das Dorf war klein und ganz offensichtlich lebte man hier vom Bewirtschaften der Felder vor der Stadt Lenadur, sowie vom Handelsverkehr und den damit einhergehenden Reparaturbetrieb.
Daewyn hielt ihr Pferd vor einem großen Haus, trotz des Regens kamen immer wieder Leute heraus, vermutlich Handwerker und Bauern, die morgens wieder früh raus mussten und ihren Feierabend bei einem Bierchen mit Freunden verbracht hatten. Er schaute sich die beiden kleineren Bauwerke jeweils seitlich des Gasthauses an, das eine war ganz eindeutig ein Stall, das andere vermutlich eine Art Lagerhaus.
"Ich denke hier kommen wir gut unter, mit etwas Glück haben sie sogar Öfen in den Zimmer auf denen ich meine Kleidung trocknen kann." Sein Mantel war komplett durchnässt, seine Stiefel un der Mantel hatten das gröbste von seiner Hose abgehalten, aber durch den Kragen des Mantels ist der Regen auch auf seinen Anzug gekommen, er fühlte sich eindeutig nicht wohl. Dementschprechend entschlossen ritt er auf den Stall zu, Daewyn war aus irgendeinem Grund zuerst abgesessen. Persönlich wollte er so wenig wie möglich durch den Matsch stampfen, deshalb bemühte er sein Pferd auch noch die letzten Meter zum Stall.
Als er durch das Tor ritt, fand er sich in einem etwa 10 Meter breiten, dafür aber sehr langen Raum wieder. Die Pferde wurden in Boxen zu beiden Seiten des Mittelwegs untergebracht. Zu dieser Uhrzeit gab es hier nur noch einen Stalljungen, aber man konnte erkennen, dass hier zeitweise bis zu drei arbeiteten. Ihre Reittiere würden es hier vermutlich gut haben.

Er saß ab und kramte in seinem Geldbeutel, um dem Stalljungen der sofort angeeilt kam drei Münzen in die Hand zu drücken, schließlich brauchte er sein Pferd morgen mit gefülltem Magen und genügend Kraft. Der Junge, etwa 14, staunte etwas, da das Pferd keinen Sattel und kein Zaumzeug hatte, doch nahm er es kommentarlos zur Kenntniss und spazierte, nachdem er das Geld erhalten hatte, mit dem Pferd im Anhang davon. Nun schaute Mei was seine zwei Gefährten machten. Beim Umdrehen bemerkte er eine Tür, die vom Stall direkt in die Schankstube führte. Erleichtert erkannte er, dass er heute offenbar keinen Fuß mehr in dieses entsetzliche Wetter setzen müsste.
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Fr Jan 28, 2011 10:49 pm

Daewyn nahm die Bemerkung von Mei einfach hin und folgte ihm mit ihrem Pferd in den Stall. Sie blickte sich um. Es hatte einige Tiere hier drinnen, folglich hatte es auch relativ viele Gäste in dem Haus. Der Stalljunge hatte Mei bereits sein Pferd abgenommen und hatte keinen Kommentar darüber gemacht, warum es ohne Zaumzeug und Sattel hier stand. Daewyn wartete geduldig, bis ihr Pferd an der Reihe war und kramte die letzten paar Münzen aus ihrer Tasche. Soviel konnte sie jetzt noch bezahlen und das liess sie sich nicht nehmen. Beoris oder Mei würde wohl für ihr Zimmer aufkommen, also konnte sie zumindest noch für das Pferd bezahlen.
Mei und Daewyn wechselten kein Wort, während Beoris nun auch sein Pferd dem Stalljungen übergab. Anschliessend liefen alle drei durch die Türe, die gleich in das Gasthaus führte.

Das Gasthaus war, wie Daewyn bereits erwartet hatte, gut gefüllt. An den Tischen war reger Betrieb und die Bedienungen huschten hin und her. Die drei neuen Gäste blieben nicht lange unentdeckt, und so kam der Gastwirt schnurstracks auf sie zu.
"Ihr seht müde aus, darf ich euch ein Zimmer anbieten?" fragte er die Truppe. Die drei bejahten die Frage und so wurde der Preis für die Übernachtung festgelegt. Wie erwartet musste Daewyn nicht selbst dafür aufkommen, sondern die beiden Männer machten das unter sich aus. Als die Zimmer bezahlt und der Wirt weggegangen war, natürlich erst, als er ihnen den Weg zu den Zimmern erklärt hatte, machten sie sich in ihre Schlafgemächer auf.
Daewyn hatte ihr eigenes Zimmer erhalten, auch wenn es ihr nicht ausgemacht hätte, mit den beiden Männern ein Zimmer zu teilen. Es wäre zumindest nicht so einsam gewesen und sie wäre dann wohl ein wenig abgelenkt gewesen.
Jetzt, wo sie den Mantel, die Jacke und die Stiefel auszog, fielen ihr all die grausigen Dinge des heutigen Tages wieder ein. Als sie sich erschöpft auf das Bett fallen lies, hatte sie wieder die Augen Brahams vor sich. Braham, der von ihr getötet worden war...
Dann der Besitzer des Pferdestalls, dem sie die Hand abgeschlagen hatte... San, der noch irgendwo in Lenadur war und von dem sie nicht wusste, ob er überhaupt noch lebte...
Sie legte sich hin und wand sich noch oft hin und her, ehe sie endlich einschlief.

Am nächsten Morgen kam sie sich vor, als hätte es am Abend zuvor ein riesiges Saufgelage geben. Sie hatte schlecht geträumt, war immer wieder aufgewacht. So schlecht hatte sie... ja, seit Aels tot nicht mehr geschlafen. Der Wirt hatte wie vereinbart gegen Morgengrauen an ihrer Türe geklopft und sie geweckt. Daewyn konnte seine Schritte hören, wie er zu Beoris und Mei ging, um die beiden ebenfalls zu wecken. Daewyn wusch sich über einer Schüssel Wasser, die auf einer kleinen Komode stand, ihr Gesicht und blickte in die mit Augenringen geprägte, besorge Mine, die sie nur allzu gut kannte. Sie zwang sich, die ganzen Gedanken, die sie in der Nacht geplagt hatten, verschwinden zu lassen und an etwas anderes zu denken.

Sie zog sich wieder an und nahm sowohl das Katana, als auch ihre Tasche wieder mit sich. Sie wollte nicht, dass jemand die Sachen aus ihrem Zimmer entwenden würde - In einem Gasthaus zu stehlen war schlicht zu einfach, und das wusste sie - Sofern man nicht erwischt wurde. Sie stieg die Treppe herunter in das Gasthaus und setze sich an einen Tisch. Sie hatten mit dem Wirt vereinbart, dass er ihnen ein leichtes Frühstück zubereiten würde. Daewyn sass nun auf einem Stuhl und wartete darauf, dass die anderen beiden herunter kommen würden.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   So Jan 30, 2011 1:50 am

Er war abends relativ wortkarg gewesen. Er mochte den Regen zwar, dennoch war ihm jedoch kalt gewesen und die klatschnasse Kleidung hatte sich auch icht gerade toll angefühlt. Ohne noch viel miteinander zu reden waren er und Mei zu Bett gegangen. Neben Beoris lag, wie üblich, seine Satteltasche. In einen Stall einzubrechen war nicht sehr kompliziert. Und in diesem Zimmer bestand wenigstens noch die Chance, dass er einen eventuellen Dieb erwischte, bevor dieser sich mit all seinem Hab und Gut aus dem Staub machen konnte.
Leise, um Mei nicht zu wecken, stand er auf und kleidete sich an. Er sah zu dem schlafenden Assasinen. Schlief er wirklich? War ja auch egal. Aus einem Spiegel an der gegenüberligenden Wand gähnte ihm ein verschlafen aussehender Mann entgegen. Gute Ausstattung, Spiegel waren eher selten. Er ordnete seine Frisur, rückte seine Kleidung unter der Rüstung zurecht, prüfte den Sitz seiner Waffe und ging in die Wirtsstube hinab. Vielleicht war Daewyn ja schon da. Und wenn nicht konnte er schon frühstücken und eventuell nach Händlern in der Gegend fragen.
Im Schankraum ließ er sich auf einen Stuhl neben Daewyn fallen. Der fleißige Wirt wuselte auf ihn zu.
"Was wünscht der Herr zu trinken?"
Er dachte an einen hübschen Schluck Bier. Nein, dafür war es noch zu früh. Wasser. Sie mussten so oder so noch ihre Vorräte auffüllen. Und warum Wasser kaufen, wenn man es sicher auch in einem Bach in der Nähe fand? Hier musste ein Bach sein. Wie sonst wurden die Felder bewässert?
"Nichts, danke. Ich würde nur gerne etwas essen."
Der Wirt fing sofort an eine Reihe an Speisen aufzuzählen. Schon recht schnell unterbrach er ihn.
"Ein wenig Brot und Speck wäre angenehm. Vielen Dank."
Der Mann ging davon um die Bestellung zu liefern. Nun widmete Beoris sich der Frau neben ihm.
"Morgen. Wie hast du geschlafen? Bist du schon lange wach?"
Sein Essen kam und er begann langsam und genüsslich zu essen. Gestern war er so müde gewesen, dass er nicht einmal mehr gegessen hatte. Nun verdrüvckte er dafür die doppelte Portion.
"Hast du schon was über Händler rausgekriegt? Die Vorräte können wir gut hier auffüllen. Aber die Sättel gibts hier wohl kaum. Allerdings muss es hier doch einen Verkäufer geben. Bei so einem großen Gasthaus sind sicher viele Reisende hier. Da wird man mit Sicherheit alles für den Reisebedarf erhalten."
Er sah sie an. Sie hatte sich gewaschen. Ihm hatte der gestrige Abend gereicht. Dennoch wirkte sie ein wenig... müde? Sie hatte ringe unter den Augen und sah nicht gerade föhlich aus. Nun a, wer konnte es ihr verdenken. Nach dem gestrigen Tag wäre wohl jeder ein wenig schlecht aufgelegt. Er erinnerte sich zurück. Es kam ihm fast schon unwirklich vor. In einem ganzen Monat hatte er kaum so viel erlebt wie an diesem Tag. Und Menschen getötet hatte er auch genug für ein paar Wochen. Doch irgendetwas sate ihm, dass das Morden gerade erst begonnen hatte und noch viele weitere Menschen sterben würden. Auch durch seine Hand.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   So Jan 30, 2011 11:59 am

Die Gesellschaft war schweigsam gewesen letzten Abend, nichtmal Beoris hatte etwas zur allgemeinen Ermunterung sagen wollen, also waren sie schnell auf ihre Zimmer gegangen und, zumindest er selbst, war sehr schnell eingeschlafen. Normalerweise bevorzugte er zu meditieren, was wesentlich weniger Zeit bei gleicher Erholung in Anspruch nahm, doch heute war zu viel geschehen als dass er es in einer akzeptablen Zeit geschafft hätte sich genug zu konzentrieren. Er hängte also seine nassen Kleider über den Ofen im Zimmer, das wirklich gut ausgestattet war, und lies sich auf die Matratze fallen. Er hoffte, dass sie nicht verwanzt war, ansonsten sähe er am nächsten Morgen aus die ein Jugendlicher mit Akne. Nach wenigen Minuten war er eingeschlafen, er träumte zwar unruhig, schließlich gab es an diesem Tag viel zu verarbeiten, doch er schlief durch bis zum morgen.

Er wachte auf, als Beoris sich aus dem Bett schwang. Auch wenn er versuchte leise zu sein, was er sehr zuvorkommend fand, so waren die meisten Menschen in ihrem Tritt für geübte Ohren nicht zu überhören und Meis Gehör war schon von Berufs wegen ziemlich empfindlich. Er rührte sich jedoch nicht, sondern genoss noch die Ruhe und seine Verschlafenheit in den letzten Zügen, ausserdem war das Zimmer, bei allem Komfort etwas zu eng, als dass sich zwei Männer gleichzeitig frisch machen konnten, geschweige denn sich anziehen, vor allem wenn dabei auch noch Waffen im Spiel waren. Als Beoris den Raum verlassen hatte und er seine schweren Schritte die Treppe runter hörte, setzte er sich auf und rieb sich die Augen. Er sah nach seiner Kleidung, sie war über die Nacht getrocknet, und zog sich an, schnallte seine Waffen um, rückte Gurte und Schnallen zurecht und band schlussendlich seine Haare wieder zu einem Zopf. Als alles einigermaßen passte machte er sich ebenfalls auf den Weg in den Schankraum.

Er betrat den Schankraum gleich beim Tresen und der Wirt kam sogleich beflissen auf ihn zu und fragte as er denn mochte. Er entschied sich für ein wenig Milch, sowie einen Kanten Käse und ein Stück Brot. Danach setzte er sich zu Daewyn und Beoris, die er an einem der Tische entdeckt hatte. Er setzte sich auf den Stuhl gegenüber seinen beiden Begleitern und musterte sie ein wenig.l Beoris sah ziemlich gut aus, Daewyn hingegen hatte riesige Ringe unter dne Augen und sah aus, als hätte sie eine durchzechte Nacht hinter sich, aber vermutlich hatte sie nur schlecht geschlafen.
"Guten Morgen ihr zwei. Sieht aus als könnte man hier ganz gut seinen Proviant auffüllen, scheint mir ein aufgewecktes Dorf zu sein." Weiter kam er nicht, da der Wirt schon mit seinem Frühstück ankam und er zugegebenermaßen Hunger hatte, deshalb unterbrach er seine Rede und widmete sich stattdessen seinem Frühstück. Die beiden sahen ohnehin so aus, als hätten sie darüber bereits gesprochen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   So Feb 06, 2011 11:37 pm

out: So, hat leider etwas länger gedauert (mal wieder T_T)

in: Daewyn blickte auf, als schliesslich auch Beoris die Treppe herunter kam und sich zu ihr setzte. Er sah wesentlich erfrischter und muterer aus als sie selbst. Sie war sich sicher, dass sie noch so schrecklich aussah, wie das Spiegelbild, das sie zuvor in der Wasserschüssel gesehen hatte. Was sie nicht wusste, war, dass sie sogar schon ein wenig mehr Farbe im Gesicht bekommen hatte.
Der Wirt kam herbei und fragte Beoris nach dem Frühstück. Beoris bestellte und Daewyn machte es ihm gleich. Da sie nicht wusste, was sie essen wollte, weil sie auf gar nichts lust hatte, bestellte sie das gleiche wie Beoris - Mit dem Unterschied, dass sie sich noch eine heisse Milch mit Honig bringen liess. Sie hoffte, die Süsse des Honigs würde ihre Morgenmüdigkeit ein wenig vertreiben.

Der Wirt ging in die Küche und Daewyn blickte Beoris etwas genervt an, als dieser die Frage gestellt hatte. "Ich glaube, das sieht man sehr gut." antwortete sie relativ trocken und im gleichen Moment tat es ihr schon wieder ein bisschen leid, dass sie so forsch geantwortet hatte. Sie wollte ihre schlechte Laune nicht an ihrem Gefährten loslassen, wo der doch ihr Zimmer bezahlte. Deshalb fuhr sie in einem weitaus freundlicheren Ton fort. "Ich bin eben erst nach unten gekommen und habe noch nicht gross mit den Leuten hier gesprochen. Aber was die Händler angeht... Die Händler verkaufen gerne alles teurer, als es eigentlich ist. Ich glaube, das muss ich dir erst gar nicht erklären. Da dieses Dorf jedoch mitten auf der Handelsroute ist, haben sich hier sehr viele Handwerker niedergelassen, da sie ihre Ware unkompliziert den Händlern verkaufen können, die vor ihren Türen vorbei laufen. Ich denke, dass sich hier in dieser Stadt mit einer grossen Wahrscheinlichkeit ein Sattler finden lassen würde, ebenso einen Bauer, der uns gerne einen Teil seiner Erzeugnisse verkaufen würde. Und wenn wir die Dinge, die wir brauchen, bei den Herstellern kaufen, sparen wir einige Kosten." erklärte sie Beoris. Zwar waren das alles Vermutungen, aber sie konnte sich gut vorstellen, dass es hier in dem Dorf sogar Sattler gab.

Nun kam auch Mei die Treppe hinunter und setzte sich zu den beiden. Der Wirt kam erneut zum Tisch mit dem Frühstück für Beoris und Daewyn und nahm gleich noch die Bestellung von Mei auf, ehe er wieder weg ging. Daewyn nahm die Tasse mit der Milch in die Hand und roch daran. Der warme Dampf stieg ihr in die Nase und füllte sie mit einem angenehmen Duft. Schnell trank sie ein, zwei Schlucke, ehe sie die Tasse wieder abstellte. "Guten Morgen, Mei." antwortete sie auf den Gruss und wiederholte das, was sie zuvor über die Besorgungen von Proviant und Sätteln zu Beoris gesagt hatte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Mo Feb 07, 2011 8:34 pm

Er wunderte sich ein wenig über Daewyns ruppigen Ton. Er wollte doch nur nett sein. Allerdings wusste er wie es war wenn man schlecht schlief. Manchmal war man danach noch müder als wenn man überhaut nicht geschlafen hätte. Also konnte man es ihr wohl nicht übel nehmen. Und es schien ihr wohl auch ein wenig leid zu tun, denn als sie fortfuhr war ihr Ton freundlicher. Ruhig hörte er ihr zu und genoss sein Frühstück. Gerade als er sich setzen wollte kam Mei und ließ sich auf einen Stuhl an ihrem Tisch fallen.
Mehr als ein "Morgen" brachte er nicht hervor. Er futterte lieber weiter. Und Daewyn erzählte alles, was sie ihm gesagt hatte, noch ein zweites Mal. Bis sie fertig hatte er seinen Teller bis auf den letzten Krümel geleert.
"Also. Wir sollten uns aufteilen. Einer von uns sucht nach zwei Sätteln. Jemand anderes füllt die Vorräte auf. Und der oder die dritte im Bunde sucht einen Bach um die Wasservorräte aufzufüllen. Denn wenn es hier Felder hat, gibt es auch einen Bach. Und ich zahle nicht für etwas, was Mutter Natur gratis hergibt."
Schließlich musste man nicht verschwenderisch sein, nur weil man es sich leisten konnte. Das war schließlich der Weg dahin, dass man es sich irgendwann nicht mehr leisten konnte.
"Ach ja. Ich bezahle die Sättel. Falls jemand von euch nach ihnen sucht: Gebt nicht zu viel aus. Es ist schließlich mein Geld. Beguem ja. Aber keine unnötigen Sachen. Mir wollte tatsächlich mal jemand einen mit Samt bezogenen Sattel verkaufen "
Er grinste bei der Erinnerung. Wer würde so etwas schon kaufen?
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Mo Feb 07, 2011 9:51 pm

Mei hörte sich unter dem rhythmischen Mahlen seiner Kiefer die Vorschläge der beiden an, als beide geendet hatten und es anscheinend von ihm erwartet wurde seine Meinung abzugeben tat er es eben. Er schluckte herunter was er gerade gekauit hatte und sagte: "Du hast Recht, wir teilen uns auf, ich werde den Proviant übernehmen, da ich keine Ahnung von Sätteln habe, aber Daewyn trotz allem nicht zu viel Geld in die Hand geben will. Ich hoffe du kannst mich verstehen, das geht weniger gegen dich, als gegen deine Zunft und letztlich kenne ich dich auch erst seit gestern, obwohl du mir einen ehrlcihen Eindruck machst. Ich habe, oft schmerzlich, lernen müssen, dass Vorsicht besser als Nachsicht ist, sollte sich das irgendwann mal als unbegründet erweisen, werde ich mich sofort bei dir entschuldigen. Beoris sollte die Sättel kaufen, schließlich ist es sein Geld und die wertvollste Investition obendrein, ausserdem weiß er wohl am besten von uns allen Bescheid wie ein Sattel auszusehen haben muss. Den Proviant werde ich von meinem eigenen Geld kaufen, so scheint es mir am besten zu sein, keine Tricks und Betrügereien."
Er hatte schon Nachts darüber nachgedacht, Mei und Daewyn gingen beide zweifelhaften beschäftigungen nach, Beoris war trotz allem zuerst eine Tötungsmaschine, sie würden jedem der sie angriff die Hölle heiß machen, aber das konnten sie auch sich gegenseitig. Bis genügend Vertrauen da war sollten sie vermutlich am besten so verfahren, dass das bisschen an Vertrauen was da war nicht überstrapaziert wurde. Das dies hier in erster Linie ein Pakt der Wölfe war würde er nicht aus den Augen verlieren.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Mo Feb 07, 2011 10:22 pm

Das Brot und der Speck von Daewyn waren jetzt auch schon verschwunden, aber die Milch hatte sie sich bis zum Schluss aufgespart. An dieser nippte sie jetzt genüsslich und spürte, wie es ihr die Wärme gut tat. Sie hörte den Ausführungen der beiden Männer zu.

Beoris übernahm die Kosten der Sättel. Daewyn nickte. Mei schlug vor, sich um den Proviant zu kümmern. Auch hier nickte Daewyn. Auch der Vorschlag, dass Beoris die Sättel kaufen solle, empfand sie als der Beste - sie selbst hatte davon nur wenig ahnung und musste ausserdem Meis Bemerkung recht geben. Es wäre durchaus eine Dummheit von Beoris, Daewyn eine solche Menge Gold zu geben, um Sättel zu bezahlen, schliesslich hatte Daewyn die beiden am vorherigen Tag nur angesprochen, um sie auszurauben. Da würde es schon ein wenig seltsam aussehen, wenn sie ihr einfach eine Geldsumme überlassen würden. Deshalb hatte sie Mei bei dieser Bemerkung einfach nur ein freches Lächeln gezeigt und hoffte, dass er das nicht in den falschen Hals kriegen würde. Ausserdem wollte sie so zeigen, dass sie durchaus verstand, wie Mei seine Bemerkung gemeint hatte.

"Dann kümmere ich mich um das Wasser. Dann müsst ihr mir auch kein Geld anvertrauen." folgerte Daewyn. "Die Wasserschläuche könnt ihr mir ja geben, wenn ihr aufbrecht. Ich nehme mal, dass ich relativ schnell wieder hier sein werde. Es gibt mit Sicherheit einen Dorfbrunnen, den ich benutzen kann und einen Preis muss ich auch nicht ausfeilschen. Ich würde sagen, wir treffen uns wieder hier in der Gaststube, wenn wir unsere Besorgungen gemacht haben."
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Fr Feb 11, 2011 5:35 pm

Er widersprach nicht. Mei hatte nicht ganz unrecht und zu seiner Erleichterung war Daewyn nicht gekränkt. Zumindest dem Anschein nach. Bei Frauen wusste man nie. Und wie kam er eigentlich dazu, Mei zu trauen? Er wollte ihn nicht umbringen, das war nach dieser Nacht sicher. Aber ganz sicher konnte er sich nicht mit ihm sein. Okay, sie hatten gemeinsam gekämpft. Und Meis Hilfe war wertvoll gewesen. Aber woher konnte er weissen, dass Mei nicht vielleicht bei erster Gelegenheit mit seinem Geld durchbrannte? Vielleicht hatte er ihm ja nur geholfen, weil er den Räubern das Geld nicht wieder abluchsen wollte. Aber es war unwahrscheinlich. Und selbst Daewyn hätte er eine Geldsumme anvertraut. Sicher, so viel war riskant. Doch schien sie ein besseres Herz zu haben als sie selbst überhaupt ahnte.
"Gut, dann machen wir das so. Wann wollt ihr aufbrechen? Ich denke nicht, dass die Besorgungen lange brauchen werden. Wasser findet sich leicht, der Wirt ebenfalls. Und die Sättel doch wohl kaum ein echtes Problem."
Er lächelte zuversichtlich und dachte an das, was er von dem Dorf bereits gesehen hatte. Das Gasthaus lag an der großen Handelsstraße, die mitten durch das Dorf führte. Sie war breit und viele Händler kamen hier täglich hindurch. Dort würden mit Sicherheit auch von Reisenden lebende Verkäufer ihre Läden haben. Somit wäre es ein leichtes einen Sattler zu finden. Gestern war es dunkel gewesen udn er hatte die Schilder nicht gesehen. Zudem lag das Gasthaus aufgrund seiner herausragenden Stellung in der Region und vor allem dem Dorf sehr zentral. Es konnte ihm also durchaus passieren, dass er in die falsche Richtung lief. Doch ein kleiner Spaziergang würde ihm gut tun, bevor er wieder viele Stunden im Sattel saß. Er dachte über den Transport der Sättel nach. Am besten wäre es wohl die unbesattelten Pferde mitzunehmen und sie besattelt wieder zurück zur Herberge zu bringen. Innerlich nickte er zufrieden. Das war ein vernünftiger Plan, der eine schnellstmögliche Weiterreise gewährlestete.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Fr Feb 11, 2011 9:59 pm

Er atmete erleichtert auf. Die Beiden hatten verstanden, dass er niemanden kränken wollte, sondern nur das labile Gleichgewicht wahren. Daewyn schenkte ihm nur ein Lächeln, dass er zwar nicht richtig einzuordnen wusste, aber es sah freundlich aus, er schien sie nicht mit seinem Misstrauen verletzt zu haben. Beoris war zwar vielleicht manchmal noch ein wenig blauäugig, doch war er offensichtlich ein kluger Kopf, dem man nur hin und wieder einen Schubs in die richtige Richtung geben musste, dass er keine Dummheit anstellte. Letztlich schien er es aber doch so begriffen zu haben, wie Mei das wollte.

Von ihrem Zimmerfenster hatte er bereits einen Blick über das Dorf werfen können. Neben der großen Handelsstraße, die mitten durch die Siedlung führte gab es eine weitere größere Straße, die die verschiedenen Betriebe beherbergte, dort würde er einen Lebensmittelladen finden, der hatte was sie brauchten. Falls nicht würde er beim Wirt nachfragen, allerdings musste dieser seine Waren ja auch irgendwo her bekommen, er würde schon etwas finden.
"Ich schlage vor, dass wir uns sofort auf den Weg machen. Wir treffen uns danach in Beoris und meinem Zimmer wieder, dort können wir dann gleich alles in die Reise- und Satteltaschen packen. Das ist allerdings nur ein Vorschlag, wir können das Gepäck auch gleich in den Stall bringen und dort einpacken. Auf jeden Fall sollten wir uns beeilen, wir sind noch nahe an der Stadt und wir wissen nicht wie die Dinge sich entwickelt haben."
Er schaute in die Runde und wartete auf eine Antwort, einen Gegenvorschlag, oder etwas Ähnliches.
Das Frühstück hatte ihm gut getan und jetzt war er voller Tatendrang, zudem wollte er dem mulmigen Gefühl gejagt zu werden entkommen, das ihn immer beschlich, wenn er an die Ereignisse des vergangenen Tages dachte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Di Feb 15, 2011 7:23 pm

out: ziemlich kurz, aber wusste nicht, was ich schreiben soll

Daewyn trank ihre Tasse aus und nickte den beiden zu. Sie war ebenfalls der Meinung, dass sie sogleich aufbrechen sollten. Je schneller sie waren, desto eher kamen sie von Lenadur weg... von San weg...
Mist, jetzt waren ihre Gedanken doch an dieses Tabuthema gestreift. Die Bilder des gestrigen Tages kamen wieder und mit ihnen die Sorge um San. Sie zwang sich, an die Aufgabe zu denken, die jetzt auf sie zu kam. Es gelang ihr.

"Ich bin auch dafür, dass wir so schnell wie möglich los gehen. Ich halte es nicht aus, still zu sitzen, vor allem in unserer Situation. Wir treffen uns also in eurem Zimmer. Habt ihr eure Wasserschläuche gerade hier? Oder sind sie oben?" fragte Daewyn nach.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Do Feb 24, 2011 4:32 pm

out: Ich überspring jetzt einfach mal das Unwesentliche, vielleicht findet es Beoris dann wieder angemessen sich die Ehre zu geben^^

in: Er freute sich wieder im warmen Gasthaus zu sein, es hatte zwar aufgehört zu regnen, die Straße war dennoch nass und die Luft kühl. Seine Stiefel waren schlammbespritzt und der Saums eines Mantels war ebenfalls nicht ungeschoren davon gekommen. Aber er hatte was er besorgen sollte. Unter einem Seufzer schwang er sich den Sack mit dem Proviant über die Schulter, die Reise war lang und er hatte reichlich eingekauft, und spazierte durch den Gastraum und die Stiege hoch in das Zimmer, das sie letzte Nacht genommen hatten. Als er die aus der Treppe hinaus auf den Gang des Stockwerkes trat, bemerkte er sofort, dass die Tür zu seinem Zimmer offen stand. Vermutlich war entweder Daewyn oder Beoris vor ihm gekommen, die Tür war wohl offen zum Zeichen, dass schon jemand da war. Er trat in die Tür und wollte gerade "Hallo" sagen, als er merkte, dass es keiner seiner Begleiter war, der sich in dem Zimmer umsah. Er erkannte einen der Männer, die vorhin mit ihnen im Gasthaus gesessen waren. Es war eine Angewohnheit von ihm, sich die Personen und die Ausgänge jeden Raumes den er betrat sofort einzuprägen.
Der Mann hatte seine Reisetasche ausgeräumt, die er aber vorsichtshalber vor seinem Aufbruch von allem wertvollen Inhalt befreit hatte. Ob Beoris das selbe getan hatte wusste er nicht.
Mit einem dumpfen Schlag lies er den Sack mit dem Proviant auf den Boden fallen. Der Mann hielt inne und sah ihm direkt in die Augen. Dann wanderte sein Blick leicht hektisch hin und her, nach einem Ausgang suchend, während er sich aufrichtete. Mei stand in der Tür, die Bleifenster liesen sich nicht öffen und an die Lüftungsklappen unter der Decke kam er weder heran, noch passte er hindurch.
Mit einem verzweifelten Aufschrei trat der Dieb die Flucht nach vorn an und versuchte Mei einfach über den Haufen zu rennen. Der Versuch misslang kläglich, schließlich hatte der Assassine eine ganz passable Nahkampfausbildung erhalten.

"Was wolltest du hier? Bist du von allein darauf gekommen, in das Zimmer einzubrechen, oder hat dich jemand geschickt?" Um seinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen trat er dem stöhnend auf dem Boden liegenden Mann gezielt zwischen die Rippen.
"Ich...ich bin...durch Zufall an dem Zimmer vorbeigekommen, die Tür stand offen....nun ja, euer Freund sah wohlhabend aus und..."
Auf dem Boden neben dem Mann sah er einen Dietrich liegen, die Tür war nicht offen gewesen. Er wollte es also auf die harte Tour. Er zog sein Wakizashi und trat mit Wucht auf den linken Unterarm des Mannes um diesen am Boden zu fixieren, dann sagte er langsam von oben herab zu dem Mann:
"Du hast genau 11 Versuche mir die Wahrheit zu erzählen mein Freund und immer wenn ich denke, dass du lügst, wirst du einen Finger verlieren. Ich verspreche dir, dass du spätestens beim 11ten Mal die Wahrheit sagen wirst, denn es braucht nicht viel Phantasie um zu erraten, was ich dir Abschneide wenn du dann immernoch lügst, haben wir uns verstanden?" Um sicherzugehen, deutete er mit dem Kurzschwert auf die Hose des Mannes, woraufhin dieser nur schwer schluckte.
In diesem Moment hörte er, wie jemand zur Tür herein kam.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Do Feb 24, 2011 8:19 pm

Gut gelaunt kam er wieder. Der Spaziergang war angenehm gewesen. Auch wenn ihn einige Männer etwas schief angesehen hatten, als er mit zwei Pferden und schweren Satteltaschen auf den Schultern durch die Gegend gegangen war. Doch er hasste es seine Sachen unbeobachtet zu lassen. Oder noch schlimmer, von den falschen Augen beobachtet. Denn sie enthielten sein Hab und Gut. Und vor allem sein Geld. Er hatte zwar noch einen Geldbeutel, da passte jedoch nie genug Gold für eine solche Reise hinein. Der Sattler hatte ihm zwei Sättel verkauft. Sie hatten einen relativ guten Preis gehabt. Meis Sattel war ein wenig hart, doch dafür wirklich günstig gewesen. Daewyn hatte einen bequemeren Sattel. Er dachte, wenn er schon sparte, dann nicht an der Frau. Schließlich hatte man Manieren. Ein emsiger Stallbursche kümmerte sich mit dem selben Fleiß um die Pferde, mit dem er einige Silberstücke gefangen hatte. Er selbst ging die Treppe hoch. Mei war vermutlich schon da. Schließlich hatte er es nicht weit gehabt. Ob Daewyn auch schon zurück war? Vermutlich. Die Tür zu ihrem Zimmer war offen. Also war Mei wohl da. Jedoch waren da außer Mei noch drei abgetrennte Finger, viel Blut und ein am Boden kauernder Mann, dem die vorher genannten Dinge offensichtlich fehlten.
"Neuer Freund von dir?"
Beoris' Blick war kalt. Er hatte Meis durchwühlte Sachen gesehen. Er hasste solche Männer.
"Hast du ihm nicht gesagt, dass hinter dieser Tür mehr Stahl als Gold lauert?"
Der Kerl am Boden stöhnte laut.
"Bitte, Herr. Ich hab nichts getan. Dieser Mann hat mich.."
Bevor er den Satz zu Ende bringen konnte, grub sch eine kalte Klinge in seinen Daumen und trennte ihn sauber ab.
"Wie heißt es so schön: Elf Freund emüsst ihr sein. Bisher haben wir erst vier."
Er grinste Mei an. Normalerweise war er nicht so blutrünstig, doch irgedwie war er gerade sehr wütend. Außerdem war er relativ sicher, dass die Anwesenheit von zwei grausamen Männern noch mehr Angst machte, als schon Meis irrer Blick. Spätestens beim zehnten Freund würden sie die Infos erhalten haben. Und wenn er so lange durchhielt, war sein Auftreggeber wohl sehr furchterregend.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Do Feb 24, 2011 9:08 pm

Daewyn kehrte mit gefüllten Wasserschläuchen zurück und stieg die Treppen hinauf. Sie war noch ein wenig im Dorf herumgeschlendert, da sie angenommen hatte, dass sie wohl weniger Zeit als die beiden Männer benötigen würde und sich deshalb noch ein wenig umsehen konnte. Sie hatte sich aus reiner Gewohnheit meist am Rand der Strassen fortbewegt und las die vielen Schilder, die an den Häusern angebracht waren und für die verschiedensten Geschäfte und Gasthäuser warben.

Als sie jetzt aber die Treppe des Gasthauses erklommen hatte und den Gang zu Beoris und Meis Zimmer lief, sah sie, dass die Türe bereits offen war. Dann war wohl jemand der beiden Männer schon zurück? Auf dem Weg zur Tür kamen ihr jedoch Kampfgeräusche und ein Schrei entgegen. Obwohl sie wusste, dass der Schrei wohl nicht von ihren Kameraden stammen würde, beschleunigte sie ihre Schritte und trat durch die Tür. Vor sich auf dem Boden sah sie einen Mann mit blutiger Hand, Fingerstümmel und einen Dietrich. Mei und Beoris waren bereits hier und hatten den Mann wohl auf frischer Tat erwischt.
Der Mann blickte nun zu der Dritten im Bunde auf, Daewyn blickte ihn mit einem eiskalten Blick an. Dass Mei und Beoris ihn so zugerichtet hatten, machte ihr nicht so viel aus. Als Diebin wusste sie um die Folgen, wenn man erwischt wurden, und ein paar Finger zu verlieren war noch relativ harmlos als das Meiste, was einem erwischten Dieb blühte. Sie schüttelte nur den Kopf. "Grünschnabel" schimpfte sie den Mann. "Du hast nicht mal jemanden, der Schmiere steht, wo du schon so ein lausiger Dieb bist und das bitter nötig hättest?" Der Mann schwieg. Daewyn war sich sicher, dass sie den Dieb nicht kannte und dass er kein Mitglied der Gilde war - Solch erbärmliche Taugenichtse nahmen sie nicht auf.
Daewyn wandte sich Mei und Beoris zu. "Hat er schon etwas gesagt?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Fr Feb 25, 2011 1:45 pm

Beoris hatte sich Zeit gelassen, bis er in das Zimemr trat. Der Mann hatte schon ein paar mal das falsche gesagt, denn zu diesem Zeitpunkt hatte er schon drei Finger weniger. Es überraschte ihn einw enig, dass Beoris mit seinem Verhörmethoden einverstanden war, aber offensichtlich war er in dieser Hinsicht nicht annähernd so verklemmt, wie Mei gedacht hatte.
Als Daewyn hinzukam, hatte der Mann nur noch 6 Finger, doch auch ihr schien es nicht all zu viel auszumachen.
Im Gegenteil, sie schien richtig verstimmt wegen seiner Anwesenheit zu sein und hielt ihm Vorträge, wie stümperhaft er sich doch vehralten hatte. Als er schließlich auch noch sie angefleht hatte, verlor er auch noch den letzten seiner Finger an dieser Hand.
"Bisher leider noch nicht, aber vielleicht ändert sich das ja. Momenatn ist er mehr mit Jammern und Betteln beschäftigt, als sich um eine Verbesserung seiner misslichen Lage zu bemühen." Mit einem bösartigen Grinsen auf dne Lippen nahm er den Fuß vom Arm des Mannes und beobachtete dessen Reaktion, als er sah, wie die Wunden nun noch heftiger zu Bluten begannen. Einen Fuß auf der Brust des Mannes schritt er über ihn hinweg und stellte sich auf seinen rechten Arm. "Kann ihm jemand den Arm abbinden? Wenn er zu viel Blut verliert wird er vielleicht ohnmächtig...und jemand sollte die Türe schließen." Mit einem Kontrollblick auf den wehrlosen Mann am Boden fügte er hinzu:
"Ich habe genug Proviant für eine halbe Kompanie gekauft, die Preise hier sind doch noch recht akzeptabel gewesen, er befindet sich in diesem Sack dort. Ich hoffe ihr wart auch erfolgreich?"
Dann wandte er sich wieder seinem Opfer zu. Früher hatte es ihm mehr ausgemacht Menschen zu Foltern, meistens konnte er nicht einmal dabei zusehen. Doch die Möglichkeit, dass er ein Tenzaire oder Krenha war, der Jagd auf sie machte, oder ein Späher, lies seine Hemmungen fallen. Allerdings wusste er nicht sicher, wann der Mann die Wahrheit sprechen würde. Seine erste Lüge war recht offensichtlich gewesen, aber was jetzt? Daewyn würde vielleicht Bescheid wissen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Do März 03, 2011 1:46 pm

Daewyn drehte sich um und schloss die Türe. Es wunderte sie so oder so, warum niemand die Hilfeschreie des Mannes gehört hatte. Vielleicht vertilgten die meisten Gäste gerade ihr Frühstück?
Als sie sich wieder umdrehte, hatte Beoris bereits den Arm abgebunden.
Mei berichtete - während er den Typen nicht aus den Augen lies - über seine Proviantsuche. Daewyn erblickte den Sack mit dem Proviant und nickte. Das würde wohl reichen. Aber in anwesenheit eines möglichen Spions ihre Pläne zu besprechen, empfand sie nicht gerade als gute Idee. Ausser aber, Mei hatte nicht vor, den Mann am Leben zu lassen, und irgendetwas sagte ihr, dass dem so war. Vielleicht aber schätzte sie ihn nur aufgrund seiner Berufung so ein.

Der Mann hatte noch immer nichts erzählt, insgeheim bewunderte Daewyn ihn schon ein wenig, weil er trotz der Folter noch nichts gesagt hatte. Nicht jeder Tölpel würde so lange aushalten.
"Wenn du nichts sagst, dann sag ich eben was." Sie kniete sich zu ihm herunter und blickte ihm in die Augen. Sein Blick war von Schmerz erfüllt, aber er hielt ihrem Blick trotzdem stand. "Du bist ein Amateur was Diebstahl angeht. Ich nehme also an, dass du nicht deswegen gekommen bist. Und kämpfen kannst du auch nicht. Du bist schwach und dumm, eben nur ein Laufbursche der Leute, die dich in Wirklichkeit geschickt haben." Der Mann zuckte kaum merklich zusammen, aber der Zorn, der in seinen Augen aufgeflackert war, verriet ihr, dass ihn das ziemlich getroffen hatte. "In Wirklichkeit bist du in ihren Augen nur ein Stück Dreck, etwas, worum man nicht nachtrauern muss, wenn es weggewischt wird und etwas, dass schnell wieder erstetzt werden kann. Ein Mittel zum Zweck." Sie schien bei ihm den richtigen Nerv zu treffen, denn er verstummte und blickte sie hasserfüllt an. "Jetzt ist nur noch die Frage, zu wem du gehörst..."
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Do März 03, 2011 10:52 pm

Er sah auf, als Daewyn anfing mit dem Mann zu reden. Er schien wütend zu werden. Doch irgendetwas sagte ihm, dass ein Stück Dreck, das er für Daewyn zu sein schien, schon bei der Drohung einen Finger abzuschneiden, oder wenigstens nach dem ersten abgetrennten Finger geredet hätte. Und zwar so ziemlich alles, was der Folterer hören wollte. Dieser Mann aber schwieg standhaft, von den Schreien einmal abgesehen. Und das taten kleine Fische nicht. Diese Schmerzen zu ertragen konnte nur eines bedeuten: Zu reden hätte schlimmere Folgen. Was er alles als schlimmer betrachtete war schon etwas schwieriger herauszubekommen. Ab hier konnte man nur noch spekulieren. Doch im allgemeinen wurden Finger und das männliche Geschlecht sehr hoch eingeschätzt. Was also verbarg dieser Mann? War er womöglich ein Tenzaire? Doch wie konnte er schon so schnell auf ihrer Spur sein? Oder war er ein Krenha? Ein Krenha, der verhindern wollte, dass das Mordinstrument Mei zu einer Bedrohung wurde. Schließlich wusste er womöglich etwas über den Auftraggeber.
Der Mann begann nun Daewyn anzugrinsen und spuckte plötzlich mitten in ihr Gesicht. Zu den fünf Fingern am Boden gesellte sich der Rest seiner linken Hand. Beoris zog seine blutverschmierte Klnge wieder zurück. Der Arm war abgebunden. Viel mehr machte das also auch nicht aus. Außer deutlich größeren Schmerzen.
"Ich... bin viel mehr..." keuchte der Mann nun.
Er biss die Zähne zusammen, so fest, dass seine Zähne kurz vorm Splittern schienen. Seine Augen wurden ein wenig feucht.
"Ich... rede. Unter einer Bedingung. Beendet danach diese Schmerzen. Und zwar... schnell."
Der Mann war bleich geworden. Offenbar hatten die Qualen ihn seine Ideale vergessen lassen. Denn Ideale mussten es gewesen sein, die ihn am sprechen gehindert hatten. Wäre es die Angst vor dem Tod gewesen, hätte er nun nicht darum gebeten. Doch vielleicht wollte er auch noch schlimmere Folter vermeiden.
Beoris nickte. Das hätten sie so oder so gemacht.
"Ich bin... ein Mitglied der Fratres de Lux perpetua. Wir gaben den Auftrag den Tenzaire zu ermorden. Er hat... das Licht beleidigt. Uns beleidigt. Aber... unser Orden ist klein. Nie hätte er der Wut der Tenzaire standgehalten... Deshalb wollte ich diesen Mörder... ausschalten. Falls er zu viel wusste. Diese Mission kam... von einem der Priesterbrüder persönlich. Er sagte... wenn ich versage... wird das Licht mich nicht aufnehmen. Da ich versagt habe... kann ich nun ebensogut sterben. Lux noster, sanctificetur nomen tuum. Fiat voluntas tua. Dimitte nobis debita nostra et libera nos a malo. In saecula."
Offenbar hatte der Mann alles gesagt, was er sagen wollte und wollte sein Leben mit einem Gebet abschließen. Doch er wollte den Mann nicht töten, ohne den anderen die Möglichkeit zur BEfragung zu geben. Ihm fiel nichts mehr ein, also sah er zu Mei. Über das gerade gehörte konnten sie auch nach ihrer Weiterreise reden. Man sollte nicht zu lange an einer Leiche verweilen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Sa März 05, 2011 11:19 am

Mei hörte Daewyns Beleidigungen amüsiert zu. Ihm selbst hätten solche Anschuldigungen wenig ausgemacht, allerdings hätte er sich auch nie in solch eine Situation gebracht. Als der Gepeinigte sich schließlich doch bereit erklärte auszusagen horchte er auf und nahm den Stiefel vom Unterarm des Mannes, wo sich bereits ein ansehnlicher Bluterguss gebildet hatte. Beim Erwähnen eines myteriösen Lichts, seitens des Mannes kam ihm eine Idee. Er ging zum Ofen und nahm den Schürhaken in die Hand, das Feuer brannte zwar nicht, aber der Schürhaken würde auch ohne weiß zu glühen seine Arbeit verrichten. Auch wenn die Drohung dann nicht so spektakulär aussah.

Als der Mann anfing zu beten herrschte für einen Augenblick lang schweigen. Mei hatte die kleine Gruppe offenbar in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht, ohne es zu wissen. Er würde es wieder gut machen müssen. Er postierte sich so, dass der betende Mann auf dem Boden sowohl ihn, als auch den Schürhaken genau sehen konnte: „Dir scheinen Schmerzen offenbar nichts auszumachen, deswegen werde ich von dem sinnlosen Versuch ablassen, den Rest deiner Gliedmaßen abzuschlagen, um herauszufinden was ich wissen will. Im Gegenteil, ich werde dich jetzt einmal ganz höflich bitten. Wer ist der Priesterbruder, wie sieht er aus und wo kann ich ihn finden? Sag mir alles was du weißt, jetzt sofort und es wird schnell gehen. Wenn du dich weigerst und ich dich ein zweites Mal bitten muss, nun ja...es wird schwierig für dich dein Licht zu sehen wenn du keine Augen mehr hast.“ Demonstrativ machte er einen kleinen Schwenk mit dem Schürhaken dicht an seinem Gesicht vorbei.
Der Mann sah zu Beoris: „Tötet mich, ihr habt es versprochen, ich hab es euch verraten. Ihr habt es versprochen!“ Beoris Gesicht hätte emotionsloser nicht sein können und auch in Daewyns Augen war nur Abscheu zu erkennen. Schlussendlich realisierte er, dass wenn dieser Verrückte mit dem Schürhaken erst anfinge, niemand ihm helfen würde. Als er schließlich sprach sackte er merklich zusammen, den ängstlichen Blick auf den Schürhaken gerichtet.
„Er heißt Bruder Marlon, ich schwöre, dass ist alles was ich weiß. Er ist mal hier und mal da. Meistens in einer unserer Kirchen, ihr könnt sie überall finden. Er heißt Bruder Marlon, seinen richtigen Namen kenne ich nicht, ich schwöre es.“ Seine Stimme war hoch und es schien als fielen die Worte beim sprechen nur so übereinander. „Wie er aussieht weiß ich auch nicht, er hat mich nur in dunklen Räumen und in eine Kapuze gehüllt gesprochen. Ich hatte ihn davor noch nie in unserer Kirche gesehen, bitte ihr müsst mir glauben!“
Mei musterte ihn aus Augen kalt wie der Tod selbst, aber er schien die Wahrheit gesagt zu haben. Er roch, wie der Mann sich eingenässt hatte. Bemerkenswerterweise hatte er das nicht getan, als er ihm die Finger abgeschnitten hatte. Er war stark gewesen, aber jetzt war er gebrochen. Mit einer fließenden Bewegung pfefferte er den Schürhaken zurück in den Ofen, wo er scheppernd zu Boden fiel. Dann sah er zu Daewyn, ob sie ihn noch etwas fragen wollte. Aus seinem Gürtel hatte er ein Fläschchen mit schnellwirkendem Gift genommen. Der Mann hatte genug gelitten, schließlich war er nur ein einfaches Bauernopfer, warum sollte er ihn auch noch für die Dummheit seiner Meister bestrafen? Sollte Daewyn keine Fragen haben, würde er ihm ein paar Tropfen des Giftes einflößen und er wäre innerhalb von zwanzig Herzschlägen tot, das war Meis Art Gnade zu zeigen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   So März 06, 2011 11:15 pm

out: Sry, ist ein wenig... lange geworden. Übrigens, ich bin echt beeindruckt von euren Ideen. Auf sowas wäre ich nie gekommen^^

in: Der Mann.... spuckte... ihr ins Gesicht! Er hatte ihre linke Wange getroffen. Nun ja, damit hätte sie rechnen müssen, aber trotzdem war es widerlich. Angeeckelt wischte sie sich mit dem Handrücken den Spiechel so gut es ging weg. Sie würde das Gesicht nochmals waschen müssen, vor allem ihre Hand.
Beoris reagierte schnell und erleichterte den Mann um seine verstümmelte Hand. Jede Tat hatte seine Folgen.

Trotzdem war Daewyn zufrieden. Er begann zu reden. Zuvor hatte er nur geschrieen oder aber sich auf die Lippen gebissen. Immerhin hatte er nicht versucht, sich die Zunge abzubeissen, das wäre nämlich noch mühsamer gewesen. Vielleicht hatte sie doch einen Nerv getroffen - Oder aber es lag an den höllischen Schmerzen, was Daewyn eher vermutete.

Die Offenbarung dieses Mannes überraschte Daewyn jedoch. Er war also weder Tenzaire noch Krenha, sondern eine mikrige dritte Gilde hatte den Gildenkrieg ausgelöst. Allerdings hatte diese Gilde genug Geld, um einen Assassinen zu beauftragen, und das sollte schon was heissen. Trotzdem war Daewyn nicht gerade erfreut über diese Botschaft. Folglich waren jetzt nicht nur die Tenzaire, sondern auch die Auftraggeber hinter ihnen her. Dieser Mann wird Mei wahrscheinlich schon seit Lenadur gefolgt sein, wenn er von seiner Gilde auf ihn angesetzt wurde. Folglich musste er nur noch herausfinden, wohin er nach dem Mord geht und ihm dort hin folgen. Deshalb sind wir schon heute Morgen auf ihn gestossen. Die Tenzaire allerdings müssen erst noch rausfinden, dass Mei hinter dem Mord steckte und danach unseren Weg verfolgen, wobei das um einiges schwieriger sein wird. Folglich werden wir erst später gegen die Tenzaire ankämpfen müssen, falls sie den Mörder herausfinden.
Aber warum haben die Fratres gerade diesen Mann geschickt? Das beschäftigte Daewyn durchaus sehr. Dieser Priesterbruder wusste doch, dass Mei ein Assassine war - Wie könnte ein gewöhnliches Gildenmitglied einen Assassinen umbringen? Selbst Daewyn fiel nicht ein, wie man einen Assassinen am besten umbringt, ohne das eigene Leben beim solch einem Versuch zu verlieren... Oder vielleicht war genau das die Absicht des Priesterbruders? Dann wäre dieser Mann tatsächlich nur ein Stück Dreck gewesen.

Daewyn begutachtete den Boden, der nun blutverschmiert war. Sie werden hier nicht weggehen können, ohne ein gewisses Mass an Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sollten die Tenzaire eines Tages hier nach ihnen fragen, so wird sich der Wirt an die Truppe erinnern, die ein blutiges Zimmer zurück gelassen hatte. Die Tenzaire würden so einen Schritt weiter in ihrer Verfolgungsjagd sein. War es die Absicht der Fratres, die Tenzaire auf sie aufmerksam zu machen, sodass sie mit Sicherheit ausradiert werden? Weil sie selbst nicht die Möglichkeit hatten, Mei zu töten? Und gleichzeitig konnten sie auch nicht den Tenzaire sagen, wer der Mörder ihres Führers war, da sie den Mörder selbst beauftrag hatten...

Daewyn war an einer Sackgasse angelangt. Sie kam nicht mehr weiter. Auf jeden Fall wird sie ihre Gedanken auf ihrem weiteren Ritt Mei und Beoris anvertrauen. Mei schaute sie derweil fragend an. Daewyn brauchte eine kleine Weile, bis sie die Frage in seinem Gesicht entschlüsselt hatte, und schüttelte den Kopf. Der Mann würde nun von seinen Leiden befreit werden. Daewyn verlies deswegen das Zimmer und wartete darauf, bis die Prozedur durchgeführt worden war. Sie musste nicht auch noch sehen, wie Mei oder Beoris seinem Leben ein Ende machte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Di März 08, 2011 12:17 pm

Er kochte vor Wut. Was Mei da tat war nicht in Ordnung. Nicht ehrenvoll. Er hatte gedacht, der Attentäter würde mehr Moral besitzen, als man im ersten Moment dachte. Dem war aber offensichtlich nicht so. Jedoch konnte er sich jetzt keinen Streit vor dem Gefolterten leisten. So sah er teilnahmslos zu, wie der Mann voller Angst zu reden begann. Nun war er endgültig gebrochen. Das war kein schöner Anblick. Daewyn verlies den Raum. Der Mann würde gleich erlöst werden. Beoris fiel jedoch noch eine Frage ein, die er dem Mann vor seinem Tod stellen musste.
"Wie wolltest du ihn töten? Einen Berufsmörder zu ermorden ist doch sicher nicht leicht. Und da ich dich nicht für dumm halte, hattest du doch sicher einen Plan. Oder zumindest dein Priesterbruder."
Der Mann schielte zu dem Schürhaken und redete hastig. Vielleicht hatte er auch einfach Angst vor den Qualen, die es bedeutete, die Augen mit einem Schürhaken geblendet zu bekommen.
"Ich sollte nicht kämpfen. Es sollte nicht so auffällig sein. Der ehrwürdige Priesterbruder sagte nur, ich solle es unauffällig sein. Ich wollte ihn vergiften. Deshalb bin ich hier eingebrochen. Wenn ich sein Essen oder Trinken vergifte, würde er irgendwann einfach tot umfallen. Ohne etwas zu merken. Und mit dem richtigen Gift hätte es jeder für einen natürlichen Tod halten können."
Interessant. Hatte er das Essen also schon vergiftet? Vermutlich nicht. Denn dann hätte er seinen Auftrag gegenüber dem Licht ja erfüllt gehabt und es wäre ein unglaublicher Frevel gewesen, wenn er geredet hätte. Aber man konnte nie sicher sein.
"Sind irgendwelche Vorräte angetastet, Mei?"
Der Angesprochene sah nach, nachdem er das Gift verabreicht hatte. Binnen kürzester Zeit würde der Mann sterben.
Er selbst reinigte sein Schwert. Sie würden den Fußboden säubern müssen. Und die Leiche entsorgen. Denn sonst würde man sich an sie erinnern. Mehr noch, als man es so oder so schon tun würde. Denn sie waren eine sehr merkwürdige Gruppe. Zwei auffällig unauffällige Menschen, die mit einem strahlendem Ritter durch die Gegend zogen. Das Unauffälligste wäre wohl, sie als seine Leibwächter vorzustellen. Er musste mit den beiden darüber reden. Das Blüt bekämen sie weg, ebenso den Gestank. Doch was sollten sie mit der Leiche tun? Sie konnten sie in einem der anderen Zimmer deponieren. Dann würde sie mit etwas Glück sogar erst des Verwesungsgestankes wegen gefunden. Doch vielleicht hatte Mei eine bessere Idee. Schließlich war er der professionelle Mörder.
Halb auf Meis Antwort wartend, halb schon im Gespräch mit Daewyn trat er in den Türrahmen und sah den Gang auf und ab. Daewyn lehnte an einer Wand.
"Du hast was verpasst. Er hat uns noch erzählt auf welche Art er Mei umbringen wollte."
Seine Stimme klang erstaunlich sanft. Er war sicher den Grund für ihr Verlassen des Zimmers zu kennen. Er selbst liebte die Folter auch nicht gerade. Und nach allem, was er bisher über Daewyn wusste, hatte sie erstaunlich lange durchgeahlten. Sie war eben doch fähig das Notwendige zu tun.
"Gift. In den Nahrungsmitteln. Er hat wohl nicht damit gerechnet, dass Mei nichts weiter tut als ebendiese aufzustocken. Oder er dachte, er sei schneller. Nun ja, ich denke wir sollten auf jeden Fall bald weiterreiten. Bevor der Mann noch mehr Probleme verursacht."
Er lächelte ihr zu und sah dann zurück zu Mei.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Di März 08, 2011 4:01 pm

Er schaute ihre Vorräte durch, sie sahen unangetastet aus, aber man sollte besser kein Risiko eingehen und sie wegwerfen, er hatte ja genug Neue mitgebracht.
Als der Mann fertig gesprochen hatte war ihm ein bisschen mulmig zu Mute. Gift konnte selbst ihn als erfahrenem Assassinen mit Leichtigkeit töten. Man hatte keine Chance es zu erkennen, wenn es im Essen war. Manche erkannte man zwar am Geruch aber bei weitem nicht alle. Er würde eine ernsthafte Unterhaltung mit diesem Bruder Marlon führen müssen, sobald er seine Ausrüstung geholt hatte. Das was er dem armen Mann angetan hatte, war nichts im Vergleich zu dem, was er diesem Bastard noch antun würde. Verblüfft stellte er fest, wie es war das Ziel eines Attentäters zus ein. Er hatte tatsächlich Angst. Vermutlich hatte er mehr Feinde als er glaubte, wenn die Hinterbliebenen nur halb so heftig reagierten wie er. Es war nicht sehr schön der Gejagte zu sein und es auch noch zu wissen. Nur dass er sich nicht jagen lassen würde. Ein Wolf wird nicht zum Schaf, nur weil er gejagt wird. Dieser Bruder Marlon würde sterben...und er würde um den Tod betteln müssen. Mei war keiner dieser Edelmänner, die nach irgendwelchen Kodizes kämpften und handelten, er war ein Mörder, er kannte keine Regeln und er würde diesen Hundesohn foltern, mit allem Wissen dass er hatte. Gnade war sowieso noch nie eine seiner Stärken gewesen. Moralische Flexibilität hatte sein Meister das, so glaubte er sich zu erinnern, nicht ganz unironisch genannt.
"Ich denke wir sollten vorsichtshalber alles wegwerfen, dass er hätte vergiften können. Glücklicherweise habe ich genug eingekauft, so dass wir nicht verhungern werden. Was die Entsorgung angeht...das machen wir besser nicht auf die Art, die mir gerade spontan einfällt." Dabei sah er kurz zu Daewyn, die zwar tapfer die Geschichte mit den Fingern und der Hand durchgestanden hatte, aber schließlich hatte ihr Magen bei der Schürhakenvorführung wohl doch noch rebelliert. Was er im Sinn hatte war zwar hocheffektiv und vermutlich würde die Leiche niemand finden, aber seinen Plan konnte man durchaus als brutal bezeichnen. Allein schon dass die Leiche nicht an einem Stück bleiben würde wäre vermutlich für das ein oder andere Nervenkostüm zu viel des Guten. Wieder musste er fetsstellen, dass er durch seine Arbeit ziemlich verroht war.
"Überlegt euch etwas, ich verteile inzwischen die Vorräte auf unsere Proviantbeutel."
Mit versteinerter Miene verteilte er den Inhalt des Beutels in die drei Satteltaschen, da jeder das gleiche bekam war es unnötig herauszufinden wem welche gehörte. Auch wenn er vermutete, dass die neue mit dem weichen Leder vermutlich nicht seine sein würde. Dabei dachte er angesterngt darübe rnach, wie er diesen Bruder Marlon finden konnte und versuchte sich an seinen Auftraggeber zu erinnern.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Di März 08, 2011 9:43 pm

Daewyn wartete, bis das getan worden war, was nötig gewesen war und war froh, dass sie einen Rückzieher gemacht hatte. Am Tag zuvor hatte sie genug Menschen sterben sehen, somit wollte sie es vermeiden, einen mehr zu sehen, wenn es vermieden werden konnte.
Als Beoris im Türrahmen erschien, folgerte Daewyn, dass der Mann jetzt tot war. "Stimmt, ich habe gerade selbst darüber nachgedacht, wie er Mei hätte umbringen können. Eigentlich hätte ich selbst darauf kommen müssen."
Sie stiess sich von der Wand ab und folgte Beoris wieder ins Innere des Zimmers und schloss die Türe hinter sich, wo sie ihr weiteres Vorgehen besprachen. Gerade wollte sie die Beseitigung der Leiche ansprechen, als Mei ihr dieses Thema abnahm, wenn auch mit einer Bemerkung, die Daewyn gerne überhört hätte. Dummerweise verführte sie Daewyn dazu, sich die Art des Verschwinden lassens vorzustellen, und das war ihr nicht ganz geheuer.
"Also was das angeht, so könnt ihr leider nicht auf mich zählen - Ich sags mal so, ich habe keine Erfahrung darin, Leichen verschwinden zu lassen... Und solange ich nicht bei deiner Methode zusehen muss und sie effektiv ist, habe ich nichts dagegen. Das Einzige, was mir in den Sinn käme, ist, sie in einem anderen Zimmer zu deponieren..." ... oder aus dem Fenster zu schmeissen, aber draussen sind Passanten und würde nur noch mehr Aufmerksamkeit erregen. Ich könnte währenddessen die Pferde nach draussen bringen lassen, sodass wir gleich von hier verschwinden können. Schlug sie vor.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Mi März 09, 2011 12:04 am

out: "Thank You For Smoking" Mei Wink

in: Er dachte nach. Derweil ging Daewyn aus dem Raum.
"Wir sollten die Nahrungsmittel wirklich entsorgen. Geben wir sie Bettlern. Wenn sie nicht vergiftet sind tun wir etwas Gutes. Und wenn sie es sind erlösen wir die armen Seelen von ihrem täglichen Kampf ums Überleben. Es wird vermutlich nicht so schmerzhaft sein. Schließlich soll das Gift unbemerkt und plötzlich töten."
Er wusste, dass das ein wenig krank klang. Doch es war so, wie er gesagt hatte. So oder so, den Bettlern konnte es nur besser gehen.
"Was die Entsorgung angeht. Ich habe schon viel gesehen. Mein Magen hält viel aus."
Sie sollten an ihrem ursprünglichen Plan festhalten. Wenn nun zwei Gilden hinter ihnen her waren, war es vermutlich eine noch bessere Idee. Auch wenn er in Meis Gesicht zu lesen meinte, dass dieser noch eine Rechnung offen hatte. Doch das war nicht klug. Zumindest nahm er das an. Diese Fratres de Lux perpetua schienen Fanatiker zu sein. Und die waren immer gefährlich,a uch wenn sie nicht so viele zu sein schienen. Und die Tenzaire waren praktisch in jeder Stadt vertreten. Zwei Gegner, mit denen man sich besser nicht anlegte.
"Ich weiß, was du jetzt denkst. Zumindest denke ich, dass ich es weiß. Wir sollten nichts überstürzen. Sollten sie uns noch einmal finden können wird drüber reden. Vorher nicht."
Sein Ton war bestimmt. Er würde nicht zulassen, dass Mei sie in den Tod trieb. Er alleine hätte es womöglich schaffen können. Doch nun war er nicht mehr alleine. Also hatte er sich auch so zu verhalten.
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BeitragThema: Re: Gasthaus Ochsenkopf im kleinen Dorf Haneshi   Do März 10, 2011 2:53 pm

out: in der Tat, ist eben ein rhetorisches Meisterwerk der Film Razz

in:In Beoris Richtung gewand runzelte er die Stirn. Die unschuldigen Bettler mutwillig dem Gift aussetzen, so brutal war nicht einmal er selbst. Schließlich standen sie nicht zwischen ihm und seinem Ziel. "Die Bettler kannst du alleine vergiften gehen." sagte er tonlos. Danach schaute er in die Runde. Was er vorhatte war brutal und blutig. Und was auch immer sich dieser Mann vorgestellt hatte, wie er enden würde, das was Mei jedoch tatsächlich vorhatte würde mit Sicherheit nicht dabei gewesen sein.
"Gut wie ihr wollt, dann auf meine Art, aber du wirst mir helfen müssen Beoris. Daewyn, du zahlst unsere Zimmer und machst die Pferde fertig. Lass dir dabei ruhig von dem Stalljungen helfen, der hat sich schließlich an uns schon eine goldene Nase verdient. Lass dir ruhig Zeit. Und solltest du auf den Gedanken kommen abzuhauen...tu es einfach nicht, ja?" Die unausgesprochene Drohung würde reichen müssen. Im Moment hatte er wichtigeres zu tun, als sich nach einer geeigneten Bestrafung für Daewyns etwaige Illoyalität zu überlegen, zumal er langsam anfing ihr tatsächlich so etwas wie Vertrauen entgegenzubringen. Sie würde sie nicht sitzenlassen, falls doch wüsste sie was auf sie zukommt und so dumm war sie nicht. Er ging an Daewyn vorbei hinaus auf den Gang und schleifte die dortige Sammelwanne für die dreckigen Bettlaken ins Zimmer. Daewyn bedeute er mit einem Blick sich jetzt besser zu entfernen. Danach begann er den Oberkörper des Toten über den Wannenrand zu hiefen.
"Beoris, du schlägst ihn den Kopf ab, es geht leichter mit deinem Schwert. Ich werde sein Becken in die Höhe halten, du, sobald du fertig bist, seine Füße, du bist größer. Er muss vollständig ausbluten. Danach musst du ihn in kleine Stücke schlagen, damit er in den Sack passt, mit dem ich die Lebensmittel hierher gebracht habe. Das Blut kippen wir dann aus dem Fenster am Flurende. Es ist der Straße abgewand und im nassen Boden wird das Blut schnell versickern. Die Leichenteile umwickeln wir mit einem Bettuch, da die Wunden abdrücke verursachen würden, und stopfen sie in den Sack. Anschließend verlassen wir das Gasthaus zu den Ställen hin und werfen was von ihm übrig ist auf die Fleischabfälle der Schlachterei. Sie liegen etwas abseits des Dorfes, weil sie so stinken. Dort werden ihn Hunde, Marder, Füchse und Krähen ziemlich schnell bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln. Solange niemand unseren Sack durchsuchen will ist es narrensicher."
Er hatte einem leichten Befehlston angenommen, einfach weil er es schnell erledigt haben wollte. Was folgen würde hatte das Potential selbst ihm den Magen umzudrehen, aber das war die vermutlich sicherste Lösung. Ein gefolterter Toter in ihrem Zimmer würde ihnen keine Freunde einbringen und so würde er für immer Verschwinden. Für das Blut auf dem Boden würden sie schon noch eine Erklärung finden, sollte jemand sie darauf ansprechen. Sie durften allerdings nicht vergessen die Wanne auszuwaschen, aber das würde schon klappen. Ob Daewyan mitgehört hatte wusste er nicht, er war zu konzentriert gewesen seinen Plan zu präsentieren und den Leichnam zu bewegen. Nichtmal ob sie noch im Zimmer war wusste er. Er hoffte aber ihr diese Ausführung erspart zu haben.

out2. Ich schlage vor, solange jetzt niemand über den "Plan" streiten will, dass wir das nicht ausspielen^^ aber ich richte mich da nach euch
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