Amanohara

die Welt liegt in Trümmern, wer wird sich um sie kümmern? Wer wird sie beherrschen? - deutschsprachiges Fantasy-RPG
 
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Zeit
Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Ahorn-Hain

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AutorNachricht
Beoris
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   Mi Jan 19, 2011 11:23 pm

Er war auf einmal so müde. Irgendwie schien ihm das alles über den Kopf zu wachsen. Konnten sie nicht einfach gehen? Musste er jetzt auf jeden Satz etwas erwidern?
"Wir sollten los. Wenn wir so weitermachen sind wir beim Morgengrauen noch hier und reden. Also. Wir sitzen auf und reiten los. Wir gehen in dieses Dorf. Wir werden wie ganz normale Leute ein Gasthaus betreten. Dann schlafen wir, stehen am nächsten Morgen auf, kaufen uns ein Fühstück. Dann suchen wir uns Proviant und was wir sonst noch brauchen, reiten los und gehen zu Meis Haus. In Ordnung?"
Ohne eine Antwort abzuwarten schwang er sich auf sein Pferd und sah Daewyn ungeduldig an. Sie musste voraus reiten. Schließlich wusste er nicht viel, außer einer groben Richtung.
Sein Blick huschte zur Stadt. Die Flammen waren nun gut zu sehen. Sie ließen die Szenerie schlimmer erscheinen, als es eigentlich war. Wenn Daewyn das sah bekam sie vermutlich noch mehr Gewissensbisse, oder was immer sie hatte. Er betrachtete nun sie etwas genauer. Sie war ziemlich tapfer. Dafür, dass es ihr gerade sehr schlecht gehen musste, war sie erstaunlich gut beisammen. Sie war überhaupt eine sehr beeindruckende Person. Nun ja, extreme Situationen brachten ja meistens große Persönlichkeiten hervor. Und dies war ohne Zweifel eine extreme Situation. Waren sie also gerade auf dem Weg große PErsönlichkeiten zu werden? So wie es sein Ahn gewesen war, Beoris I.
Er blickte zum Himmel. Der Mond oder Sterne waren hinter dichten Wolken verborgen. Es war kühl geworden, er empfand es jedoch nicht als unangenehm. Er mochte die Kälte der Nacht, das Rauschen der Blätter über seinem Kopf. Fast kam es ihm so vor, als wäre er in seiner Heimat.
Eine Explosion aus der Stadt riss ihn in die Wirklichkeit zurück. Noch eine Backstube?
"Los jetzt. Wir müssen los!"
Sein Blick ruhte auf dem Stadttor. Wenn jetzt Menschen aus der Stadt kämen, wären sie schwer zu sehen. Dieser Ort war nicht mehr sicher? Aber würde es das Dorf sein? Wo Menschen waren war auch Gefahr. Immer schon gewesen. Aber gab es überhaupt irgendwo einen sicheren Ort? Vermutlich nicht. Er hatte das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit nie wirklich gekannt. Natürlich war es ihm gut gegangen und niemand hatte ihm etwas anhaben können, doch irgendiwe war es ihm nie sicher vorgekommen... Vielleicht musste er sich langsam etwas Sicherheit verschaffen. Und wenn es nur die Frau seines Lebens war, die er fand, und die ihm das Gefühl von Sicherheit und Gborgenheit gab. Ein trügerisches Gefühl. Und dennoch ein schönes Gefühl.
Gewittersturm begann langsam ihren Weg in das nächstgelegene Dorf. In dieser Nacht würde vermutlich noch nichts passieren. So scnell waren sie nicht. Konnten sie nicht sein. Heute würde es noch ruhig bleiben.
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   Mo Jan 24, 2011 6:27 pm

Mei blickte in den Himmel und Daewyn folgte seinem Blick. Es hatten sich viele Wolken vor die Sicht zu den Sternen begeben, vielleicht würde es heute Abend sogar noch zu Regnen anfangen. Bis dahin sollten sie wenn möglich bereits in einem Gasthaus sein. Daewyn hatte keine Lust darauf, im Regen ohne Sattel durch die Gegend zu reiten.
"Nun, was das mit dem Schlaf angeht... Ich denke mal, heute Nacht wird niemand ruhig in seinem Bett schlafen können. Die meisten werden wohl an ihren Fenstern Wache halten um ihr Hab und Gut vor Plünderern und anderem Gesindel zu schützen. Proviant zu kaufen könnte allerdings wirklich schwierig sein zu dieser Uhrzeit, deshalb stimme ich dem Plan von Beoris zu. Wir werden die Einkaufstour auf morgen verschieben müssen." Sie blickte von Beoris zu Mei und wieder zurück. Da alle drei der Meinung waren, dass sie sich endlich fortbewegen sollten, lief Daewyn zu ihrem Pferd und schwang sich auf dessen Rücken. Sie packte die Mähne des Hengstes und wartete darauf, bis auch Mei aufgesessen war. Weiterreden konnten sie auch auf den Pferderücken.

Sie hatte vermieden, zurück auf die Stadt zu sehen, da erregte jedoch eine Explosion ihre Aufmerksamkeit auf Lenadur. Eine neue Rauch und Feuersäule war erschienen, die Daewyn traurig betrachtete.

Sie riss ihren Blick wieder nach vorne und ritt voran, die beiden Männer folgten ihr. In der Ferne konnte man bereits ein paar Lichter ausmachen. Wie schon bereits gesagt, würde es nur gut eine Stunde dauern, bis sie dort waren. Unterwegs sprach Daewyn nicht viel. Sie war müde und ihre Begleiter wohl auch. Ab und zu sprachen sie darüber, was sie morgen alles einkaufen mussten, aber da dies nicht viel war, verebbten die Gespräche darüber schnell. Nur hatten sie noch nicht abgemacht, wer alles zahlen würde. Na wenigstens wusste Daewyn, dass es nicht an ihrem Geldbeutel liegen würde - Dieser war nämlich ziemlich leer wie immer.

tbc: Gasthaus Ochsenkopf in Haneshi
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Quan
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   Di Apr 12, 2011 10:21 pm

Ein kurzes Geräusch durchbrach die Stille des Haines. Vor einem der großen Bäume zitterten die Felsen bevor sie sich schließlich erhoben und zur Seite gedrückt wurden. Die Platte , auf der sie sich befanden wurde von unten angehoben und Quan kam die kurze Steintreppe hoch , gefolgt von Benihime. Kaum waren sie beide draußen , nahm der Alte die Platte mit den Steinen darauf und schob sie über den Eingang zurück.
So , da wären wir auch schon...die Hidari-Ebene.
Quan richtete sich zu seiner vollen Größe auf und deutete mit den Fingern jeweils in jede Himmelsrichtung , ...
Dort liegt Lenadur , da das Meer , der Majora Wald und dort hinten am Horizont , dort ist der große Krater.
An diesen Punkten sollte sich das Mädchen recht gut orientieren können , und wenn nicht , so würde sie dort zumindest jemanden finden können , der ihr weiterhilft. Auch wenn es Quan nicht behagte das Mädchen jetzt alleine "laufen" zu lassen , er konnte sie auch nur schwerlich mit sich nehmen. Er konnte nur hoffen , dass seine Verfolger sich ihr Gesicht nicht allzu gut eingeprägt hatten , sonst würde sie wohl zumindest für ein paar Tage noch mit Besuchern zu kämpfen haben. Einen Moment lang zog Quan den Gedanken in Betracht sie zumindest für eine Weile zu begleiten , nur um sicherzustellen dass ihr nichts passiert , bei einer genaueren Betrachtung jedoch , würde das nur mehr Gefahren für sie bedeuten.
Jetzt erst fiel ihm ein , dass er jetzt bereits seit einigen Sekunden regungslos darstand und wandte sich ihr erneut zu.
Nun denn , gehabt euch wohl.
Mit einer kurzen Verbeugung machte er die ersten Schritte in die Richtung , in der er das nächste kleinere Dorf vermutete. Dort würde man ihn so schnell nicht ausfindig machen.
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Benihime
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   Di Mai 17, 2011 8:15 pm

Out: *kniefall* Sorry dass ich ewigs lang nix geschrieben hab, ich habs irgenwie verpeilt...

In:

Hime sah sich um. Sie standen auf der Hidariebene.
Ihr Begleiter erläuterte ihr, wo sie waren, dann schwieg er.
Hime musterte die Umgebung. Sie würde sich schon zurecht finden, da war sie sicher.
Ihr Begleiter verabschiedete er sich und wandte sich zum Gehen. Kurz blickte Hime ihm nach, dann fiel ihr etwas ein. Er hatte ihre Bitte völlig ignoriert, nicht einmal darauf reagiert.
Hastig lief die junge Frau ihm hinterher und rief.
"Wartet bitte kurz!"
Sie holte tief Luft, dann verneigte sie sich tief.
"Bitte kämpft gegen mich! Ihr seht stark und erfahren aus und ich glube, dass ich einiges von Ihnen lernen kann!"
Sie sank auf die Knie und verbeugte sich erneut.
"Bitte!" wiederholte sie.
Innerlich verfluchte sie ihre Erziehung. Von klein auf hatte sie Verhaltensformen wie diese eingetrichtert bekommen. SIe musste lächerlich aussehen, wie sie am Boden klebte.
Zaghaft hob Hime den Kopf und rappelte sich wieder auf.
Auf den metallenen Beinschützern klebte die Erde, doch die Schwertkämpferin ignorierte es.
Jetzt musste der Mann eigentlich reagieren, ansonsten war er wirklich nicht ganz dicht.
Gespannt musterte ihn und seine Reaktion.
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Quan
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   Fr Jun 03, 2011 3:41 pm

Kaum war Quan ein paar Meter weit gekommen , als jemand ihm von hinten zurief , er möge doch bitte warten. Langsam drehte er sich um und auch wenn es ihm selbst nicht besonders gefiel , er wusste genau was jetzt kam. Benihime schritt auf ihn zu und verneigte sich daraufhin sofort , was Quan ein leises Seufzen entlockte , das irgendwo zwischen entnervt und verständnisvoll klang. "Bitte kämpft gegen mich! Ihr sehr stark und erfahren aus und ich glaube , dass ich einiges von Ihnen lernen kann!" Noch während sie dies sagte sank sie noch eine Etage tiefer und stand nunmehr auf ihren Knien vor sich. Irritiert warf Quan dem Himmel einen Blick zu während sie weiter bettelte. Wieso konnte die Jugend es nicht einmal bei einer einzigen Frage belassen. Warum mussten sie bloß immer gleich Druck ausüben und ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche über die der anderen stellen. Auf der einen Seite verstand Quan das Mädchen vor sich ja. Auch er hatte das Bedürfnis besser zu werden , als er jung war und wenn er ehrlich war , hatte er es immernoch. Jedoch , auf der anderen Seite tat es niemandem etwas Gutes , wenn sie sich jetzt hier bekämpfen würden. Würde er jetzt ablehnen würde Benihime vermutlich noch bedrängender werden und wer wusste wozu das führen konnte. Besser er erledigte das gleich hier und jetzt.
Langsam griff Quan hinter sich und zog sein Schlachtschwert hervor.
Nun gut... ich werde euch euren Wunsch gönnen.
Er seufzte nochmal schwer , atmete dann tief ein und aus , ehe er schließlich das Schwert in beide Hände nahm und es leicht schräg vor sich ausrichtete. Hoffentlich war sie nicht ähnlich dickköpfig wenn es ans Kämpfen ging , Quan hatte nicht wirklich viel Lust sie bewusstlos schlagen zu müssen , wenn der Kampf vorbei war.

out: Wir sollten vielleicht beide aufhören uns dauernd bei jedem Post zu entschuldigen x) Amanohara scheint mir nicht immer anzuzeigen , wenn was neues gepostet wurde. .p
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Benihime
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   So Jun 26, 2011 6:26 pm

Überglücklich stellte Benihime fest, dass der Mann sich tatsächlich dazu hatte breitschlagen lassen, mit ihr zu kämpfen. Zufrieden zog sie ihr Schwert und stellte sich in Kampfposition.
Ihr Gegner ließ sein Schwert gegen ihres krachen, sie wich aus und versuchte selbst anzugreifen.
Der Kampf strengte sie an, obwohl er nicht lange dauerte. Schon nach kurzer Zeit hatte ihr Gegner ihr das Schwet aus der Hand geschlagen. Von der Wucht des Hiebes schmerzte ihr Hendgelenk noch immer, als sie ihr schwert aufgehoben udn wieder in der Scheide verstaut hatte.
Wenn sie in Ruhe den akmpf noch einmal rekapitulierte, könnte sie sicherlich einige Schlüsse ziehen, die ihr helfen würden.
"Vielen Dank", sagte sie, begleitet von einer Verneigung.
"Ich denke, hier trennen sich unsere Wege", stellte sie fest. "Also dann, auf Wiedersehen!"
Sie wollte sich gerade zum Gehen umwenden, als sie nicht weit entfernt, einige Gestalten zwischen den Bäumen ausmachte.
"Sind das die aus der Stadt von vorhin?" fragte sie überrascht und perplex.
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Quan
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   Di Aug 02, 2011 12:16 am

Out: *hust* *murmel*...vergessen^^'...*murmel* *hust*
edit: Schäm dich! (Yona)^^

Nach dem kleinen Duell, schob Quan sein Schwert zurück in die Scheide und warf ihr einen kurzen Blick mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf der einen Seite fand er es bedauerlich, dass ein so junges Mädchen sein Leben dem Kampf widmete anstelle das Leben zu genießen, auf der anderen Seite erinnerte sie ihn mehr oder weniger an ihn zu Beginn seiner Reise. Damals, als er gerade erst gelernt hatte, wie man ein Schwert schwang hatte auch er ständig den Drang gefühlt, sich mit jedem und allem zu messen und das hatte ihm die ein oder andere unschöne Narbe eingebracht.
Plötzlich blickte Benihime hinter ihn und ihre Augen weiteten sich für einen Moment. Auch als Quan sich umdrehte, musste er kurz stutzen. Tatsächlich befanden sich einige kleine Gestalten auf dem grasüberwachsenen Boden und schlichen auf sie zu. Offensichtlich bemerkten sie, dass Quan und seine junge Begleiterin sie gesehen hatten, denn im selben Moment indem Quan sich umdrehte, sprangen die Personen auf, warfen ihre grünlichen Umhänge ab und stürmten in ihre Richtung.
Mist...
Er war so sehr in seinen Gedanken versunken gewesen, dass er sämtliche Vorsicht vergessen hatte. Für einen Moment zog Quan die rasche und spontane Flucht in Erwägung, allerdings verwarf er diesen Gedanken kurze Zeit später auch schon wieder. Hier auf der flachen Ebene würde man sie Meilenweit noch sehen können und eine zuverlässige Flucht war somit unmöglich. Somit blieb ihnen nur ein Ausweg...
Vorsichtig warf er Benihime einen Blick zu. Er hatte bewusst versucht sich während des Kampfes zurückzuhalten, von daher müsste sie eigentlich noch in Ordnung sein und kämpfen können.
Ich fürchte, diesmal bleibt uns keine andere Wahl, als uns zu stellen...
Geräuschvoll zog er seine Klinge direkt wieder hervor und hieb das Ende leicht in die Erde vor sich. Ihnen kamen etwa 6 Personen entgegen, die allesamt mit Kurzschwertern bewaffnet waren und alles andere als amateurhaft aussahen. Dennoch, nachdem was er von Benihime gesehen hatte, dürften sie es eigentlich schaffen, vorrausgesetzt es ging nichts schief.
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Quan
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BeitragThema: Re: Ahorn-Hain   Do Jan 05, 2012 3:22 am

Out: Entschuldige den Doppelpost, aber mittlerweile habe ich ja immerhin ein Jahr gewartet (oder was ähnliches^^)

Die Gruppe war schneller auf dem Berg als Quan es sich gedacht hatte, was anhand der Tatsache, dass sie bereits seit einiger Zeit vorbereitet waren allerdings zu verschmerzen war. Kurz bevor die erste Gestalt den Hügel erreicht hatte, stieß Quan einen Seufzer aus, einen Seufzer wie ihn wohl auch ein nachsichtiger Vater mit seinem verspielten Kind ausstoßen würde.
Ich wünschte, ihr würdet euch anständige Berufe suchen und mir nicht dauernd auf den Pelz rücken...
Sagte er in Richtung der Angreifer, auch wenn er sich der Tatsache bewusst war, dass sie ihn wohl noch nicht hören konnten. Als schließlich die erste Person den Hügel erklommen hatte und jetzt nur wenige Meter vor ihnen auftauchte, und Quan bewunderte die Ausdauer des Mannes, der schließlich über ein gutes Stück gerannt war und schließlich auch noch kämpfen wollte, griff Quan nach dem Griff seines Schwertes, dass immernoch regungslos im Boden steckte und riß es gewaltsam runter. Ein großes Stück Erde wurde von der Spitze der Waffe aus dem Boden gerissen und ins Gesicht des Angreifers geschleudert, der es mit seiner eigenen Waffe behelfsmäßig abblockte. Eigentlich vermied es Quan solche , im wahrsten Sinne des Wortes, schmutzigen Tricks anzuwenden, in diesem Fall jedoch war er sich sicher, dass es so einfacher, schneller und definitiv sicherer vorn Statten gehen würde. Die Meuchler hatten aus der Ferne nicht ausgesehen, als ob sie ihren Job das erste Mal verrichteten und riskieren wollte Quan hier und jetzt gewiss nichts. Schwungvoll leitete er den Schwung der Waffe, die er eben aus dem Boden gerissen hatte um und vollführte eine Drehung um die eigene Person um schließlich dem noch leicht verblüfften Typen, der noch immer versuchte sich Erde und Dreck aus den Augen zu wischen, mit der flachen Seite des Schwertes gegen die Seite zu trommeln.
Ein leises Knacksen deutete darauf hin, dass sie jetzt einen Feind weniger hatten. Mit Hilfe von Benihime, die immerhin ihrerseits zwei der Männer besiegte, gelang es den beiden schließlich den Überfall zurückzuschlagen. Die, mehr oder weniger, unverletzten Kämpfer legten sie zwischen die Bäume, die auf dem Hügel standen.
Daraufhin wandte sich Quan wieder an das Mädchen, ganz so als ob der Kampf von eben garnicht stattgefunden hätte, als ob sie sich gerade eben erst getroffen hätten.
Nun denn, ich denke mich hält es hier nicht länger. Ich wünsche euch noch eine sichere Reise und zahlreiche lehrreiche Kämpfe.
Das was er sagte entsprach durchaus seinem ehrlichen Wunsch, denn auch wenn es ihm nicht zusagte, das kleine "Duell" gegen das Mädchen war unterhaltsam gewesen und wenn sie in Zukunft besser werden würde und auf dem rechten Pfad blieb, könnte er sich durchaus vorstellen ihr bei ihrem nächsten Treffen noch den ein oder anderen Kniff zu zeigen. Aber wer wusste schon, was die Zukunft bringen würde...
Mit diesen Worten drehte er sich kurzerhand um und ging seiner Wege. Es war noch ein gutes Stück bis zu dem Dorf in dem er als nächstes campieren würde.
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